Paititi

Die sagenumwobene Inkastadt Paiti wurde endlich entdeckt. Archäologen aus der ganzen Welt machen sich dorthin auf um Artefakte dieser Kultur zu heben. Wie nicht anders erwartet, sind wir nicht einzigen …

Eckdaten

Autor: Walter Schranz
Illustrationen: Klemens Franz
Verlag: Österreichisches Spiele Museum
Jahr: 2014
Anzahl Spieler: 2- 5
Dauer: 40 – 50 min
Schachtelgröße: 17,8cm x 12,6cm x 4cm
Preis: Konnte auf verschiedenen Spielemessen erworben werden. Nur mehr gebraucht zu haben.

Ausstattung

Paititi - Ausstattung
Paititi – Ausstattung

Das Spiel besteht nur aus vielen Karten und einem Faltblatt als Regelheft

Grafische Gestaltung

Die Artefaktkarten
Die Artefaktkarten

Die Gestaltung vom Klemens Franz ist sehr gut und stimmig.

Aufbau & Größe

Die Startauslage - Oben die Ausstellungen. Unten sind 3 zufällige Artefakte + Nachziehstapel.
Die zentrale Startauslage – Oben die Ausstellungen. Unten sind 3 zufällige Artefakte + Nachziehstapel.

Spielfeldgröße: Zentrale Auslage ca 36cm x 19cm. Die Spieler brauchen wenig Platz für die Karten.
Aufbauzeit: ~2:00 min

Ziel des Spiels

Punkte sammeln, indem man Artefakte erwirbt und damit Ausstellungen eröffnet.

Ablauf

Grabungskarten. Man legt sie Entweder als Spitzhacke (blau) vor sich ab oder spielt sie als Schaufel (rot) von der Hand.
Grabungskarten. Man legt sie Entweder als Spitzhacke (blau) vor sich ab oder spielt sie als Schaufel (rot) von der Hand.

Im eigenen Zug kann man eine Aktion ausführen:

  • Zwei Grabungskarten nachziehen.
  • Man spielt eine Karte für den blauen Wert und legt sie in die Auslage
  • Artefakt ausgraben
    Dafür braucht man mindestens soviele Spitzhacken in der Auslage und Schaufeln auf der Hand, wie vom Artefakt verlangt wird. Hat man mehr Spitzhacken ausliegen als verlangt wird, muss man nicht alle abgeben. Man deckt das Artefakt auf, damit es alle Spieler sehen und legt es dann verdeckt vor sich ab.
links: Ausstellungseröffnung. Rechts: Wanderausstellung und Dauerausstellung
links: Ausstellungseröffnung. Rechts: Wanderausstellung und Dauerausstellung
  • Ausstellung durchführen
    Jede Ausstellungskarte ist zweigeteilt. Jeder Spieler darf an beiden Ausstellungen teilnehmen. Es gibt die „Eröffnungssustellungen“. Sie bringen für jedes Artefakt 1 Punkt. Eher Kleinkram aber man darf alle Artefaktkarten behalten. Dann gibt es Wanderausstellungen. Man gibt alle Karten dieser Art ab und bekommt dafür recht viele Punkte. Und Daueraustellungen, wo man 3 Punkte pro Artefakt bekommt und min. 1 Karte abgeben muss.

Einstieg & Wiedereinstieg

Die Spielregel ist in Ordnung. Eine Kurzfassung des Spielablaufs auf der Rückseite wäre aber noch gut gewesen.

Spieltiefe

Das Nachziehen der Karten ist zufallsgesteuert. Welches Artefakt man ausgräbt ebenso. Was man kontrollieren kann, ist mit welcher Seite man die Karten ausspielt und für welche Ausstellung man die Artefakte einsetzt.

Spielgefühl & Interaktion

Der Spieablauf ist recht ruhig. Es sei denn ich grabe irgendeinen Schrott aus den ich grade überhaupt nicht gebrauchen kann 🙂 Die Interaktion findet über die zentrale Auslage statt. Wer angelt sich welche Artefaktkarte. Was mag sich darunter verbergen? Wer setzt welche Artefakte ein?

Abwechslung & Langzeitspass

Der grundlegende Ablauf und wofür es wieviele Punkte gibt bleibt gleich.

Meine Meinung

Ich bin von „Paititi“ etwas enttäuscht und sehe verschenktes Potential. Die schönen Illustrationen machten Lust auf das Spiel. Der Mechanismus, Grabungskarten auf mehrere Arten ausspielen zu können, wirkte interessant und versprach etwas aber nicht zuviel Planung. Dann bin ich gegen eine imaginäre Wand gerannt auf der groß „Pech gehabt!“ stand. z.B. bei den Artefakten. Auch in der teuersten Kategorie (5 Spitzhacken / 10 Schaufeln) hat man eine Chance von 20% eine Artefaktkarte mit nur einem Artefakt auszugraben. Das ist ärgerlich, wenn Bob für die gleichen (oder weniger) Ressourcen drei Artefakte ausgräbt. Anderes Beispiel: Ausstellungseröffnungen. Hat man mit einer bestimmten Artefaktsorte keine Wanderausstellung im 1. Durchlauf durchführen können, kann es sein, dass bald die Stoppkarte kommt und keine neuen Ausstellungen aufgedeckt werden. Bei 7 Artefakten macht das einen Unterschied von 7 zu 42 Punkten. Eine Menge Holz. Aber es gibt auch positives. Die Regeln sind recht einfach und man ist Ruckzuck wieder dran. In einer lockeren Runde mit Wenigspielern kann ich es mir vorstellen, wenn man nichts dagegen hat, dass der Gewinner recht zufällig ermittelt wird. Alle die ein tiefgängigeres Spiel erwarten, Finger weg! Falls man es auf irgendeiner Plattform findet.
4 Lamas

Wertungsupdate Jan2016: Nicht Genügend

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