Bakerspeed

Eckdaten

Autor: Marko Jelen
Illustrationen: Klemens Franz
Verlag: Österreichisches Spiele Museum
Erscheinungsjahr: 2014
Dauer: 15 – 20 min
Schachtelgröße: 17,8cm x 12,6cm x 4cm
Preis: Konnte auf verschiedenen Spielemessen erworben werden. Nur mehr gebraucht zu haben.

Ausstattung

Bakerspeed - Ausstattung
Bakerspeed – Ausstattung

Das Spiel wird mit Karten und Würfeln geliefert. Die Würfel müssen noch beklebt werden.

Illustrationen

Illustrationen
Illustrationen

Die Illustrationen von Klemens Franz sind sehr schön geworden unnd vermitteln etwas Sherlock Holmes Feeling. Die Wahl der Farben ist ganz ok, obwohl bei schlechtem Licht Grün und Blau für manche schwer zu unterscheiden waren. Aber ich gehe einfach davon aus, dass das Absicht ist, um den Chaosfaktor zu erhöhen:)

Aufbau

Spielfeldgröße: Nicht der Rede wert. Platz für den Nachzieh- den Ablagestapel und zum Würfeln
Aufbauzeit: ca 1:00 min

Besonderheiten

Bakerspeed ist ein Reaktionsspiel. Ziel ist es alle Handkarten loszuwerden. Jeder Spieler hat eine Hand voll Verdächtiger. Der Spieler der am Zug ist würfelt einen der drei „Deduktionswürfel“. Jeder Würfel hat eine Eigenschaft. Gestalt (Schlanker Mann mit Hut, dicker Mann mit Glatze oder Frau im Kleid), Farbe (Orange, Blau oder Grün) oder Anzahl (1, 2 oder 3). Nach jedem Würfelwurf versucht jeder Spieler als 1. eine Karte mit der Eigenschaft und den zuvor gewürfelten abzulegen. Nur der, der der 1. ist war erfolgreich und darf die Karte liegen lassen. Legt man eine falsche Karte ab, muss man zusätzlich eine Karte auf die Hand nehmen.

Einstieg & Wiedereinstieg

Das Spiel ist sehr einfach. Ein Wiedereinstieg fällt ausgesprochen leicht.

Meine Meinung

„Bakerspeed“ ist ein Reaktionsspiel, was grundsätzlich eher eine Randerscheinung in meiner Spielesammlung ist. Zuerst zu den negativen Punkten. Der gemeinsame Ablagestapel ist eines. Manche Mitspieler knallen die Karten so auf den Tisch, dass man um seine Finger fürchten muss. Diese Behandlung ist auch, oh Wunder, nicht besonders gut für die Karten. Das andere ist, dass wenn man anfangs erfolgreich war und weniger Handkarten hat, oftmals nur zusehen kann, da man schon nach dem 1. Würfelwurf nichts passendes mehr ablegen kann. Das Gute daran ist aber, dass die anderen so aufholen und es am Ende spannender ist. Was mir noch am Spiel gefällt ist, dass ich als Startspieler (nennen wir in Sherlock) den Zug kontrolliere. Man mag denken, dass Sherlock einen Nachteil hat. Er muss würfeln und hält die Karten, während die anderen nur die Karten halten. Aaaaber…Sherlock weiß welchen Würfel er wirft. Es steht nirgendwo, dass alle Würfel offen sichtbar sein müssen. Es steht auch nirgends, wie lange Sherlock warten muss bevor er einen neuen Würfel würfelt. Wer natürlich wartet bis alle Spieler sich die Handkarten sortiert haben, ist selber Schuld. Sherlock hat seine Karten vor dem Würfeln sortiert, weil er wusste er würfelt zuerst nach Anzahl, dann nach Farbe und am Ende Gestalt. Sherlock ist halt ein schlauer Typ.

Freunde von chaotischen Reaktionsspielen sollten „Bakerspeed“ nicht links liegen lassen, wenn sie es in die Finger bekommen. Das könnte etwas für sie sein. Für alle anderen ist es kein Muss. 5 orangene Zylindertypen 🙂

Wertungsupdate Jan2016: Genügend

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