Seventh Hero

9 Gefährten sind zuviel sagt die Buchhaltung! Seit dem letzten Ausflug nach Mordor will sie die Reisekosten für so etwas nicht übernehmen. Wenigstens wurde bewilligt, dass ich 6 weitere Leute in mein Team aufnehmen darf. Nur reisen muss jeder einzeln…hach die Bürokratie..

Eckdaten

Autor: Yasushi „Kuro“ Kuroda
Grafik: Zezhou Chen
Grafische Gestaltung: David Ausloos
Verlag: Pegasus Spiele (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2015
Spieleranzahl: 3 – 5
Dauer: ca 20min
Schachtelgröße: 17,7cm x 12,7cm x 3,7cm
Preis: ca 10€

Ausstattung

Seventh Hero - Ausstattung
Seventh Hero – Ausstattung

Das Spiel besteht nur aus Karten von sehr guter Qualität. Da gibts nichts zu meckern.

Illustrationen

Sieht zwar nett aus aber für meinen Geschmack zu klischeehaft.

Aufbau

Spielaufbau für vier Spieler
Spielaufbau für vier Spieler

Spielfeldgröße: Nachzieh- und Ablagestapel 12cmx9cm, Spielerauslage max 45cmx9cm/Spieler
Aufbauzeit: ca 1:00 min

Besonderheiten

Ziel bei „Seventh“ Hero ist es 6 der 7 unterschiedlichen Helden in die eigene Auslage zusammen zu sammeln, um damit dem Bösen in den Hintern zu treten. Ihr werdet fragen: „Heißt das Spiel nicht Seventh Hero?“. Ja stimmt. Ich hab für mich eine Erklärung dafür gefunden…Man selbst ist der 7. Held 🙂

Die 7 anheuerbaren Helden. Jede Karte ist 11 Mal vorhanden
Die 7 anheuerbaren Helden. Jede Karte ist 11 Mal vorhanden

Bei Spielstart hat man davon schon zwei Mitstreiter vor sich ausliegen und zusatzälich noch ein paar Handkarten. Ein Spieler ist Startspieler.
Die oberste Karte vom Nachziehstapel wird aufgedeckt. Jetzt zählt nicht der abgebildete Held sondern der Text am unteren Rand. Der gibt an welcher Held sich auf Wanderschaft begibt, um die angegebene Aufgabe zu erledigen. Der Startspieler wählt eine passende Karte aus und legt sie verdeckt vor den linken Nachbarn. Kann er keine passende Karte aus der Hand spielen, muss er einen seiner ausliegenden Helden oder die nächste Karte vom Nachziehstapel nehmen. Der linke Spieler entscheidet nun ob er den Helden in seine Gruppe aufnehmen will oder ob er in weiterziehen lässt.
Nimmt er ihn auf und hat die Karte noch nicht, kommt sie in die Auslage. Hat er sie schon, so entpuppt sich der „Held“ als Diener des Bösen und beide wandern auf den Ablagestapel. Also etwas, dass man verhindern willl.

Dazu hat man die Möglichkeit Hinweise vom Startspieler zu bekommen. Man kann ihm eine seiner Handkarten geben und
er muss wahrheitsgemäß sagen, ob das der wandernde Held ist.

Will keiner der anderen Spieler die Karte aufnehmen, muss man sie selbst nehmen. Danach zieht man eine Karte und der Startspieler wechselt.

Jeder Held hat auch eine spezielle Fähigkeit die man einmal pro Spiel zu einem beliebigen Zeitpunkt einsetzen kann. So kann man Extrakarten ziehen oder den wandernden Helden ansehen oder verhindern, dass ein Spieler ihn anwirbt.

Einstieg & Wiedereinstieg

Spielerhilfe- Vorder- und Rückseite
Spielerhilfe- Vorder- und Rückseite

Der Einstieg in das Spiel fällt sehr einfach. Sollte man einmal wirklich nicht weiterwissen, hat jeder Spieler noch eine Karte auf der der Spielablauf und die Fähigkeiten der Helden nachlesbar sind

Meine Meinung

Anfangs war ich überrascht. Ich hab von anderen gehört. dass es so ähnlich wie „Lover Letter“ ist. Ich finde nicht wirklich, dass das zutrifft. Hier muss man wesentlich mehr bedenken. Wann setze ich welche Fähigkeit ein? Was könnte da liegen? Schön wird das Spiel, wenn ein wenig herumgeblödelt wird. Man sitzt da mit einer 1 einer 3 und einer 7. Der wandernde Held hat eine ungerade Zahl…Der Startspieler sagt: „Du kannst sie ruhig nehmen. Ist ne 5″. Man nimmt sie und natürlich war sie es nicht 🙂
Kommen wir zu dem was mir weniger gefällt. Wenn ich einen Helden aufnehme und umdrehe, kann immer noch der Held aktiviert werden, der mich die Karte ablegen lässt. Das kann zwar gut sein, wenn man selbst die Fähigkeit einsetzt aber meistens sind es eher die anderen Spieler. In der Anleitung ist eine Variante enthalten, die besagt sobald ein Held rekrutiert ist, dürfen keine Fähigkeiten mehr eingesetzt werden. Das erhöht das Zockerelement des Spiels, was mir sehr gut gefällt.“Seventh Hero“ gefällt mir nicht in allen Spielerzahlen. In voller Besetzung kann es mit den Fähigkeiten chaotisch werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der wandernde Held die komplette Runde schafft ist da auch realativ gering. Am besten gefällts mir zu 3. So kann man auch versuchen einen Helden durchzuschicken den man selbst braucht und es besteht eine reale Chance ihn zu bekommen.

„Seventh Hero“  hat viele Elemente die mir gefallen. Timing ist wichtig, ein wenig Deduktion, Zockerei, sehr kurze Spielzeit und einfach zu erlernen. Die Illustrationen sind aber nicht ganz so meines und erinnern mich irgendwie an 80er Fantasyfilme.

Zwischen 7 und 8 Helden.

Rezensionsupdate November 2015: Seventh Hero bekommt für mich eine Abwertung. Mich stört die, für meinen Gschmack, zu klischeehafte Optik einfach sehr. Ich habe versucht es zu ignorieren, da mir das Spiel sonst gefällt aber es geht nicht. Da warens nur noch 6.

Wertungsupdate Jan2016: Befriedigend-

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Ein Gedanke zu “Seventh Hero

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