Brettspiele auf Konsolen #2

Nachdem ich mir letzte Woche in Teil 1 ein paar Spiele angeschaut habe, die auf jeder Konsole umsetzbar wären, betrachten wir diese Woche die Spiele, für die es einen Controller braucht, der zusätzliche Informationen über ein kleines Display darstellen kann. Derweil gibts davon nicht so viele auf dem Markt aber ich denke, dass sich das ändern wird. Einen Bereich auf dem Controller zu haben, den jeder Entwickler für etwas anderes verwenden kann, hat eigentlich nur Vorteile.

Broom Service
Module einfach an- und abstellbar. Handkartenmanagement am Controller. Schöne Optik. Mal ein anderes Thema und man kann sich schön ärgern.

Colt Express
Wenn man es in einer schönen Comicoptik umsetzt und die Aktionsphase mit Animationen, wie bei einem kleinen Filmchen untermalt, wäre das sicher sehr spassig.

Catan
„A gmahte Wiesn“ Wie man so schön sagt. Hier gilt: Wenn man es schafft Städte und Landschaften lebendig wirken zu lassen, guten Soundtrack dazupackt und die Menzeloptik umsetzt, kann gar nichts schief gehen. Grade dann, wenn die Aufbauzeit von unterschiedlichen Szenarien bei Seefahrer und co wegallen würde.

Descent 2 bzw. Imperial Assault
Keine Aufbauzeiten, animierte 3D Modelle (die man aber farblich anpassen kann), atmosphärischer Soundtrack, jederzeit speichern = voller Erfolg.

Dominion
Ein Wunschtraum der aber nicht funktionieren würde. Man hat Ewigkeiten gebraucht um eine App herauszubringen und da hab ich schon weit Bessere gesehen 🙂 Hier würde man sich viel von der Aufbauzeit und natürlich das Mischen ersparen.

Smash Up
Das lästigste am Spiel, die Rechnerei wieviel Stärke an welcher Basis liegt, entfällt. Was will man mehr. Evtl schöne Modelle, flotte Musik und es kann schon losgehen.

Tobago
Wir suchen auf einer Insel nach Schätzen, Zockerelement inklusive. Das Platzieren und entfernen der Würfel mit dazugehörigem Vergessen an wichtigen Stellen, fällt weg.

Ubongo
Eine Art Tetris mit Mitspielern. Da kann gar nichts schief gehen.

XCOM: Das Brettspiel
In Echtzeit Aliens bekämpfen. Jeder Spieler sieht je nach Funktion auf seinem Display andere Informationen. Hier würde auch viel von der Umsetzung mit Grafik, Sound und co abhängen

Zug um Zug – irgendeine Version
Wieder ein Klassiker und ein ziemlich simples Spiel. Eine sehr gute App gibts auch dafür. Her damit.

Es gibt sicher noch andere Beispiele, wo eine Umsetzung für Konsolen denkbar wäre. Aber nicht alles sollte umgesetzt werden. Bei einem „Love Letter“ mit seinen 18 Karten und fast keinem Platzbedarf, zahlt es sich gar nicht aus. „Splendor“ gefällt mir zwar sehr gut. Es ist aber echt ruhig und man verliert das Gefühl mit den Chips zu hantieren. Das mag zwar ein Gimmick sein, gehört für mich aber zum Spiel.“King of Tokyo“ wäre eigentlich prädestiniert. Flott, etwas überdreht und zugänglich. Doch ich glaube, dass eine Umsetzung eher langweilig wäre, da hier die Spannung fehlt, wenn man diese massiven Würfel wirft.

Wie seht ihr das? Würdet ihr euch Brettspielumsetzungen kaufen? Was wären für euch ausschlaggebende Kriterien? Hab ihr sonst noch Ideen?

Bis dahin. Spielt schön 🙂

Andi

 

 

 

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