Port Royal

Wir sind im Hafen von Port Royal angekommen und versuchen mit unserem bescheidenen Bargeld über die Runden zu kommen und uns eine glänzende Zukunft aufzubauen. Doch wie wird diese Zukunft aussehen? Händler? Pirat? Politiker? Oder werden wir doch nur der Witzbold des Ortes sein?

Eckdaten

Autor: Alexander Pfister
Illustrationen: Klemens Franz
Verlag: Pegasus Spiele (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2014
Spieleranzahl: 2- 5
Dauer: 20 – 50min
Schachtelgröße: 18,2cm x 13,4 cm x 4,2cm
Preis: ca 10€

Ausstattung

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Port Royal Ausstattung

Das Spiel wird mit Karten von guter Qualität geliefert. Sonst braucht man nichts.

Illustrationen

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Schachtelgrafik

Die Illustrationen der Karten gefallen mir sehr gut. Piratenfeeling aber dabei nicht düster. Passt sehr gut zum Spiel

Aufbau

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Spielende bei drei Spielern

Spielfeldgröße: Schwer zu sagen … Spielerauslage ca 30cmx20cm und die gemeinsame Auslage ist sehr variabel in der größe. Ich würde aber sagen ca 50cm x 30cm sollten reichen
Aufbauzeit: Karten mischen und los gehts

Besonderheiten

In diesem Spiel geht das darum die meisten Punkte zu machen. Die letzte Runde wird eingeläutet, wenn ein Spieler 12 Punkte erreicht hat. Punkte gibt es für ausliegende Personen und erfüllte Aufträge.

Besonders ist, dass die Karten mehrere Verwendungsmöglichkeiten haben. Karten die mit der Rückseite ausliegen sind Goldmünzen. Mit ihnen bezahlt Personen. Auf der Vorderseite sind sie Personen die Fähigkeiten haben, Schiffe die Geld bringen, Aufträge die Punkte bringen oder das was jeder waschechte Pirat fürchtet: Steuereintreibungen!

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Der Zug des Spielers ist vorbei – er hat zwei schwarze Schiffe aufgedeckt

Ist man am Zug deckt man Karten vom Nachziehstapel auf. Das kann man solange machen, bis man zwei Schiffe in der gleichen Farbe aufdeckt. Dann ist der Zug leider vorbei, ohne dass man etwas kaufen konnte. Man räumt die Auslage ab und der nächste ist dran.

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Schiffe bringen unterschiedliche Geldbeträge und können auch abgewehrt und abgeworfen werden, wenn man eine bestimmte Anzahl von Säbeln gesammelt hat. Schiffe mit einem Totenkopf können nicht abgewehrt werden

Hat man freiwillig beschlossen aufzuhören, so darf man entweder ein Schiff aus der Auslage nehmen und zieht dem Wert entsprechend verdeckt Karten vom Stapel als Geld oder man gibt Geld ab und nimmt sich eine Personenkarte aus der Auslage. Hat man vier bzw. fünf verschiedene Farben an Schiffen ausliegen, darf man sogar zwei bzw. drei Karten nehmen. Ist man fertig sind die anderen Spieler an der Reihe, eine Karte aus der Auslage zu kaufen. Sie müssen nur eine Münze mehr an den Spieler abgeben, der die Reihe aufgedeckt hat.

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Drei unterschiedliche Aufträge. Man gibt Personen mit den aufgedruckten Symoblen ab und bekommt dafür Goldmünzen und Punkte.

Im Laufe des Spieles werden immer mehr Aufträge aufgedeckt. Hat man die benötigten Symbole in der Auslage, kann man sie gegen einen Auftrag tauschen. Je nachdem ob man die Variante spielt, ist die Erfüllung eines Auftrages verpflichtend.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: recht wenig
Einarbeitungszeit: ein wenig Zeit zur Erklärung aller Personen, sollte man sich nehmen. Sonst wars das. Eine andere wichtige Info – die Anzahl der Schiffe mit wievielen Säbeln in welcher Farbe – findet man praktischerweise auf den Karten.

Meine Meinung

Port Royal gefällt mir sehr gut. Dieses taktische Zockerspielchen ist aus den Runden gar nicht mehr wegzudenken. So simpel und doch immer wieder anders. Das beginnt schon beim Aufdecken der Karten. Wann hört man auf? Wer schon einmal über 20 Karten aufgedeckt hat, weil man in diesem Zug unbedingt mehr Karten kaufen muss, weiß wie schwer aufhören ist. Manche decken aber nur für sich selber auf. Das ist ein etwas strategischer Ansatz. Mir persönlich gefällt die Variante, in der man einen Auftrag haben muss, viel besser. Ansonsten kaufen die Spieler nur die Karten mit den Fähigkeiten, die ja viel „cooler“ sind als langweilige Symbole. Sehr wichtig im Spiel ist das Timing. Zahlt es sich wirklich noch aus Geld in einen weiteren Matrosen zu investieren oder ist die Zeit gekommen, massiv Punkte zu machen.
Zu zweit ist es in Ordnung aber ab drei Spielern gefällt es mir doch um einiges besser. Mehr unberechenbare Mitspieler 🙂

Überaus unterhaltsames Kartenspiel. Sehr gut

Empfehlung

Jeder der keine Probleme mit der Zockernatur des Spieles und einem hohen Taktikanteil hat, sollte es sich zumindest ansehen. Es kostet nicht die Welt und braucht auch nicht viel Platz.

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7 Gedanken zu “Port Royal

  1. Hallo!

    Wir spielen es auch nur so, dass man mindestens einen Auftrag haben muss um zu gewinnen. Da kommt dann manchmal die paradoxe Situation zustande, dass der mit mehr Punkten keinen Auftrag hat. Aber er hat halt auch nicht vorgesorgt.

    Wir haben das Spiel übrigens umgetauft, es heißt „Schifferl versenken“ – wenn man genug Säbel hat, dann kommt ein Schiff nach dem anderen weg auf den Ablagestapel…

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

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