Metamorphosen

Hallo alle miteinander. Den heutigen Beitrag werde ich als Vorwort für die Aktualisierung der Top 10+10 „missbrauchen“.

Hier hat sich im Laufe dieses Jahres wesentlich mehr getan als ich mir erwartet hatte.
Aber fangen wir am Anfang an. Zu Beginn meiner Spieler „Laufbahn“ war es wie als Kind in einem großen Süßigkeitenladen. Was es alles für tolle Ideen gibt, wie man spielen kann!! Wie viele Spiele es überhaupt gibt! Es ist wie das Entdecken einer neuen Welt.

Deck-Building, Tile-Laying, Area Control, Action Selection, Bidding, Drafting… und wie sie alle heißen. Wie ein Schwamm habe ich alles aufgesogen was sich mir in den Weg gestellt hat.Strategische Spiele hatte ich besonders im Fokus. Da kam ich schon zu den ersten Erkenntnissen… Ich bin kein riesiger Fan von sehr auf Optimierung ausgelegten kooperativen Spielen. Also sowas wie Pandemie z.B. Zu viel Einteilung, zu hoch die Chance das einer hier die Leitung übernimmt und die anderen nur Figuren bewegen.  Andere Koops finde ich da „freier“.

Es stellte sich im Laufe dieses Jahres eine immer stärker werdende „Müdigkeit“ ein. Als wäre der Schwamm voll. Begonnen hat es mit dem Ärger über das „Thema“ in Steam Time. Mechanisch war es voll in Ordnung. Später habe ich überlegt mir Dynasties zu kaufen. Ein Spiel mit dieser Mechanik hatte ich noch nicht. Hörte sich auch interessant an. Dann hab ich die Anleitung gelesen und sofort beschlossen, es nicht zu kaufen. In der Anleitung ist von gelben, roten und grünen Waren die Rede. Eigentlich nichts Schlimmes. Aber hätte man keine wirklichen Waren nehmen können?! Wein und Tuch sind zwar nicht besonders originell aber zumindest greifbarer als „grüne Ware“. Ein bisschen mehr Thema sollte es schon sein. So ging es mir mit einigen Spielen auch welchen die ich sehr mag. Ich verspürte keine große Lust sie zu spielen, sondern es kamen andere Spiele auf den Tisch. Aber es war nicht nur das Thema. Doch ich hatte noch keine wirkliche Idee was noch fehlte?

 
Hier muss ich die Jungs von Shut Up & Sit Down loben. Ich bin zufällig auf deren Seite gestossen und in einem der Rezensionsvideos haben sie etwas wichtiges erwähnt und da war mir klar: Jep, genau das ist es…Nämlich: Interaktion.
Der eigentliche Grund warum man mit dem Spielen überhaupt angefangen hat. Mit den anderen zu spielen. Wenn mehr als die Hälfte der Spielesammlung aus Spielen besteht in denen man hauptsächlich mit der eigenen Auslage beschäftigt ist und sich maximal Sachen wegschnappt, fehlt auf Dauer etwas. Fast so wie bei einer unausgewogenen Ernährung.

 
Aber man kann ja Schritte dagegen setzen. So habe ich in den letzten Wochen/Monaten meine Sammlung derart verkleinert, dass ich jetzt (ohne aktuell zu rezensierende Spiele) nur noch knapp über 30 Spiele besitze.Ein Teil wurde in den Freundeskreis abgegeben, ein Teil gespendet und der Rest verkauft. Die Vielspieler sind wahrscheinlich kurz vor dem Kollaps. Ich muss sagen, die Trennung viel anfangs zwar echt schwer aber unsere Lieblinge sind immer noch da. Sie kommen jetzt sogar besser zur Geltung. Ergänzt werden sie durch neue Spiele die einfach nur Spaß machen. Eine recht ausgewogene Mischung von ruhigeren Titeln und positiv interaktiven Spielen variabler Komplexität.

Ich will nicht nur Fleisch.Ich will eine Suppe und auch Gemüse. Achja … wo bitte bleibt mein Kaiserscharrn (man merkt, dass es Mittag wird)!

In diesem Sinn. Mahlzeit 🙂

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