Gedanken über Magic the Gathering

Ich weiß nicht wie es bei euch war, aber ich habe vor einigen Jahren als ich noch keine anderen Brettspiele hatte, ein wenig Magic the Gathering gespielt. Keine Turniere oder so – das wollte ich dann nicht aber gelegentlich mit einem Freund. Mein liebster Part war das Erstellen neuer Decks und das herumexperimentieren mit Karten.
Seit mir einige Aspekte von Hearthstone ein wenig auf die Nerven gehen, spiele ich wieder Magic – Duels und zack – ich hab wieder Lust Magic auch real zu spielen.
Mein Problem ist, der potentielle Spielpartner hat keine Ahnung und  ich finde es ist heute irrsinnig schwer sinnvoll da hineinzukommen.  Die Deckbau Box ist eine schöne Idee. Da hat man viele Länder ein paar Booster und ein paar so halb zufällige Karten drin aber von fast jeder Karte nur 1 Exemplar! Wie soll man so eine sinnvolle Strategie aufbauen? Das geht doch gegen den Geist von Magic.Du willst ja Verlässlichkeit in deinem Deck. Anstatt da 10 verschiedene Karten zu haben wären doch 5 verschiedene Karten aber 2 Stück von jeder  besser oder?
Wieso gibt es keine „Meat & Potatoes“ Karten in höherer Stückzahl? Ihr wisst schon. Die Grizzlybären und Schocks. Ich vergleich das mit dem Dominion Basisspiel. Viele Karten da drin sind jetzt nicht die spannendsten, wenn man das Spiel oft gespielt hat. Das macht sie aber nicht schwächer.

Na gut … es gibt auch noch Planeswalker Decks. Mit Kaladesh 2 verschiedene: je 60 Karten und auch 2(?) Boostern. Finde ich ganz nett um sie gegeneinander zu spielen aber um tatsächlich mit dem Deckbau zu beginnen ist das viel zu wenig.

So weiche ich weiterhin auf Magic – Duels aus … oder hat wer Kartenspielalternativen die an Magic herankommen?

 

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5 Gedanken zu “Gedanken über Magic the Gathering

  1. Ich finde, Magic ist eines der Spiele, das enorm von der PC-Umsetzung profitiert hat.
    Ist einfach weniger fummlig, das Spiel hält alles für dich nach (zum Beispiel Tokens).
    Und es ist soooo viel günstiger. 😉
    Ich würde es nicht mehr am Tisch spielen wollen.

    Bzgl Einstieg: Mir ist Magic ein bisschen zu komplex geworden, seit ich aufgehört habe. Sehr viele neue Keywords und Mechanismen, einfach irre viel Krempel, den man erstmal verinnerlichen muss… Kann verstehen, wenn das einen Neuling abschreckt.

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    1. oooh ja … ich hab mir damals einen ganzen Stapel von verschiedenen Tokens gebastelt. Da die normalen Karten auch für Duels rauskommen ist das echt eine gute Alternative. I

      Find ich auch. Ich versteh nicht warum man da keine „Starter Box“ hat. Das Deckbuilders Toolkit hat zu wenig Karten um sinnvolles Deckbuilding zu betreiben. Da kommts dann wirklich aufs Glück an was man grade auf der Hand hat und das ist Magic ja eigenltich nicht. Natürlich kann einem das Glück reinpfuschen aber grundsätzlich hast du einen Plan, was du wann im Spiel machen willst.Die Planeswalker Decks sind eher gedacht um sie gegeneinander zu spielen und die Hauptmechanismen der neuen Erweiterung vorzustellen.
      Für so eine allgemeine Starterbox braucht es nicht mal was aufrgendes.
      ein paar schwache weisse Kreaturen + Buffen eigener Kreaturen, 1-2 Verzauberungen und Serra Engel, blau bekommt ein bisschen Draw, 1-2 counter, fliegendes Zeug und ein paar Magier, rot goblins-burn-was um chaos zu stiften und 1-2 Drachen, grün Mana ramp, tokgengeneration und riesenviecher und Schwarz die üblichen Discard, Zerstörungs- und Auferstehungszauber Zombies/Vampire und den einen oder anderen Dämon. Zack fertig 🙂

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    1. Das stimmt schon… Heute gibts ja die Planeswalker Decks … Heißt anders aber der Aufbau ist ziemlich ähnlich. Nur eine einzige Karte (Länder ausgenommen) ist 4 Mal drin. Meistens sind 1 oder 2 Kopien einer Karte vorhanden. Das ist zwar nett um sie gegeneinander zu spielen aber wie gesagt – Deckbau? Ein zuverlässiges Deck bekommst du so nicht hin. Dafür sollte vom Namen her eigentlich das Deckbuilders Toolkit sein -was es aber überhaupt nicht ist und das ist mein Hauptkritikpunkt. Ich habe Planeswalker Decks … booster Draften … Commander … aber ein Einstiegsprodukt um Deckbau zu lernen gibts nicht.

      Was ich nicht verstehe ist, wieso man es nicht wie bei Magic Duels macht. Dort bekommt man nach den Story Missionen ein paar commons und uncommons. Also nichts übermäßig aufregendes. 12 verschiedene Karten aber von jeder 3 oder 4 Kopien. Das reicht schon aus, um in Kombination mit alten Karten was zu machen.
      Ein Deckbuilders Toolkit von Aether Revolt sollte mM so aussehen. Da hat man eben 12 verschiedene commons/uncommons aus dem aktuellen Set (semi random) mit ordentlicher Quantität von min. 3
      Dann gibts noch aus älteren Sets (auch semi Random) ein paar Karten. Ebenfalls in ordentlicher Quanität. Ein paar Booster und Länder – fertig.

      Das würde reichen. Man braucht dafür keine Rares. Commons und Uncommons reichen vollkommen. So ein Paket soll dir ja den Deckbau näherbringen und da sind eben solche Fragen wichtig: „Brauch ich wirklich 4 davon?“ „Hab ich nicht schon genug Karten die X kosten?“ „Wieviele und welche Länder brauche ich?“ „Sollte ich noch Karten mit rein nehmen, die mit Verzauberungen/Artefakten/uä umgehen können?“, „Wenn ja. Wie viele?“ „Wie gehe ich mit einzelnen großen Kreaturen um?“ „Was tun gegen viele kleine Kreaturen?“
      Wenn ich nur 1 Exemplar von einer Karte habe, fallen solche Entscheidungen weg.

      Ich hoffe mein Standpunkt kommt so halbwegs rüber 🙂

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