Concept

Für eine kreative Einleitung hat mir hier einfach das Konzept gefehlt 🙂

Eckdaten

Autor: Gaetan Beaujannot, Alain Rivollet
Grafische Gestaltung:Éric Azagury; Cédric Chevalier
Verlag: Repos. Im Vertrieb von Asmodee (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2013
Spieleranzahl: variabel
Dauer: variabel
Schachtelgröße: 28cm x 28cm x 6cm
Preis: 20 – 30€

Ausstattung

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Concept – Ausstattung

Das Spiel besteht aus ein paar Pappmarkern, bunten Würfeln, einem Spielbrett und vor allem Karten. am Material gibt es nichts auszusetzen.

Grafische Gestaltung

Sehr schlicht. Aber gefällt mir gut.

Aufbau

Spielfeldgröße: ca 50 x 50cm
Aufbauzeit: 1 min

Besonderheiten

In diesem Spiel geht das darum Begriffe zu erklären. Die Begriffe können aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen stammen. Gemüse, Personen oder sogar Redewendungen. Da ist von allem was dabei.

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Das Spielbrett

Wer gerade erklärt, kann sich je nach Schwierigkeitsgrad etwas von seiner Karte aussuchen. Jetzt markiert man mit dem grünen Fragezeichen eine Hauptkategorie. Die grünen Würfel kann man jetzt zusätzlich verwenden um noch detaillierter zu werden. Man kann noch bis zu 4 Unterkategorien mit den Rufzeichen in den jeweiligen Farben aufmachen.

Das macht man solange bis man keine Lust mehr hat. Ja es gibt noch Regeln wo man auch Punkte bekommt aber sogar in der Anleitung steht sinngemäß drin … spielt solang ihr wollt 🙂

Auf den zwei Bildern oben sieht man z.B. ein Nahrungsmittel das gelb und krumm ist… Na … eine Idee?

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Seeeehr gering
Einarbeitungszeit: siehe oben 🙂

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Im Spiel liegen auch noch Zettel bei, die für die Symbole auf dem Spielbrett ein paar Ideen liefern was das sein könnte. Ich würde sie nur kurz verwenden und sich nicht sklavisch dran halten, sonst schränkt es den Spielspass eher ein.

Preis/Leistung

Das Spiel bekommt man für 20 – 30 €. Den Preis finde ich ganz gerechtfertigt. Grade im unteren Bereich. Selbst wenn man den ganzen Stapel an Karten durchhat ist das kein Problem. Man nimmt dann halt Karten aus anderen Partyspielen und versuchts mit denen oder man erfindet selbst einfache Dinge.

Meine Meinung

Kommen wir zum Negativen….nichts? ok weiter.

Es gibt einen grooßen neutralen Punkt. Entweder ist Concept etwas für die Gruppe oder nicht. Ja ich weiß – das kann man bei jedem Partyspiel sagen aber trotzdem muss es erwähnt werden. Es hat auch in den Testrunden nicht immer Spaß gemacht. Manchmal passt die Tageslaune nicht oder derjenige der die Hinweise geben soll findet daran keinen Gefallen oder die anderen können die Symbole nicht richtig deuten und nehmen das zu ernst…Alles schon passiert. Ging mir auch schon so bei Agent Undercover oder Dixit, Werwölfe oder Sag’s mir oder Saboteur (diese Liste lässt sich lange fortsetzen). Interessanterweise polarisieren grade Partyspiele am stärksten….Ich merke ich schweife ab. Spannen wir einen eleganten Bogen zurück zu den positiven Elementen.

Da wo es Spaß gemacht hat, hat es richtig eingeschlagen. Diese Deduktion anhand von Symbolen ist ein spannendes Konzept (ha … unbeabsichtiger Wortwitz). Hast du die richtigen Leute am Tisch wirst du gar nicht glauben, was die alles mit ein paar Symbolen erklären können. Man muss es dann „nur“ mehr erraten, während Christian neben einem sitzt und mit den Händen ringt, weil man es noch immer nicht gecheckt hat 😀
Aber das macht ja nichts, weil es geht um nix…ich habe auch absichtlich nichts davon geschrieben, dass es eigentlich in Teams gespielt wird. Eigentlich braucht man das alles nicht. Hinsetzen. Jeder versucht 2,3 Mal sein Glück beim Erklären … naja einen Durchgang noch. Was? Das ging ja fix! Einmal möchte ich noch…(Zeit verstreicht)…Waaas. Jetzt haben wir 2 Stunden gespielt.
So ähnlich wird es ablaufen, wenn es gut ankommt und alle sind zufrieden.

Mir gefällt, dass auch eher introvertierte Menschen gut mitspielen können. Die meisten Partyspiele sind laut und leben von der Kommunikation. Nicht allen Menschen liegt das. Da kann es schon mal passieren, dass sie sich unwohl fühlen oder aber neben anderen die eher dazu neigen bei solchen Spielen aufzudrehen *hust* untergehen. Hier ist das anders. Als Erklärer muss man komplett auf Worte verzichten. Man steht trotzdem irgendwie im Mittelpunkt aber man muss sich nicht andauernd rechtfertigen und herumargumentieren.

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Jede Karte hat 9 Begriffe. Kategorie schwarz sind die richtig schweren.

Was das Spiel aber schön macht, ist das Gefühl wenn ein schwerer Begriff erraten wurde. Der Erklärer fühlt sich schlau weil er gut kategorisiert hat und der ders erraten hat auch, weil er die Hinweise richtig gedeutet hat. Teilweise sind die Begriff nämlich nicht einfach … Oooh nein. Wer mal versucht hat ein Sprichwort nur mit Symbolen zu erklären, weiß was ich meine.

In Summe ein gutes Spiel, dass ich gerne wieder spiele.

Empfehlung

Grade wenn man ein Partyspiel sucht, bei dem man nicht viel reden muss, ist Concept eine wirklich gute Wahl.

Wer ein Partyspiel sucht, bei dem auch irgendwie ein ernsthafter Wettbewerb da ist, ganz schnell weitergehen.

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