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King of New York

Die Monster sind zurück. Dieses Mal verwüsten sie New York. Wer wird siegreich hervorgehen?  The King’s russischer Rivale Kong, die riesige Gottesanbeterin mit einer Kettensäge Mantis, Captain Fisch oder ein anderer der Herausforderer? Wir werden es sehen.

Eckdaten

Autor: Richard Garfield
Illustrationen: Régis Torres
Verlag: Iello im Vertrieb von Huch! (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: Erstauflage 2014 ; Neuauflage 2017
Spieleranzahl: 2 – 6
Dauer: 30 – 50 min
Schachtelgröße: 25cm x 25cm x 7cm
Preis: ~35€

Ausstattung

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Das Spiel hat tolle Würfel, gutes Pappmaterial und gute Karten und ein schönes Spielbrett…

Grafische Gestaltung

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Passt sehr gut. Cartoonhaft

Aufbau

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Spielfeldgröße: 50cm x 25cm + ein bisschen was pro Spieler und zum Würfeln.
Aufbauzeit: ca 3:30 min

Thema

In diesem flotten Würfelspiel verwüsten wir nach Tokyo auch New York.

Besonderheiten

Auf dem Spielplan gibt es mehrere Stadtteile. Manhattan ist in 3 Abschnitte unterteilt. Gebäudeplättchen werden auf dem Spielplan platziert. Diese kann man mit den Monstern zerstören um Belohnungen zu erhalten aber das ruft auch das Militär auf den Plan.

Zu Beginn sucht sich jeder einen Statebezirk aus. Es dürfen auch mehrere Monster in einem Bezirk sein, außer man geht nach Manhattan. Dort darf sich immer nur ein Monster befinden.

Der Spieler der am Zug ist würfelt die Würfel. Dabei darf man 2 Mal nachwürfeln.

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Herzen, Blitze und Krallen kennt man ja schon aus dem Grundspiel

Jetzt wirt das Ergebnis ausgewertet. Für jeden Blitz bekommt man 1 Energie. Mit einem Herz stellt man 1 Leben wieder her (außer wenn man in Manhattan steht).

Mit einer Kralle fügt man anderen Monstern Schaden zu. Hier hängt es davon ab wo sich das Monster befindet. Das Monster in Manhattan fügt allen anderen Monstern den Schaden zu und alle anderen Monster fügen dem Monster in Manhattan Schaden zu.

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Mit Zerstörung zerstört man Gebäude wenn man mindestens diese Anzahl würfel und bekommt dafür die Belohnung aber das Plättchen wird nun gewendet…

Mit Zerstörung kann man Gebäude und Militäreinheiten zerstören. Wenn man dabei die Widerstandskraft eines Gebäudes oder Einheit erreicht wird, muss sie auch zerstört werden.

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… und wird zu einer Einheit.

Würfelt man 1 Ruhm passiert Mal gar nichts. Sobald man einen Drilling Ruhm würfelt erhält man die Karte Superstar die einem Punkte bringt.

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Hat man die Superstar Karte beansprucht bekommt man Punkte für Ruhm.

Ab jetzt zählt auch ein einzelnes Ruhm Ergebnis 1 Punkt. Hat ein anderer Spieler 3 Ruhm so nimmt er einem die Karte ab.

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Autsch Symbole lösen militärische Gegenschläge aus und bringen eventuell auch einen Bonus.

Zu guter letzt kann man auch ein Autsch Symbol würfeln. Passiert das so wird ein Gegenangriff des Militärs ausgelöst. Bei einem Symbol greifen einen die Einheiten in diesem Bezirk an. Bei 2 Symbolen werden alle Monster in diesem Bezirk angegriffen. Bei 3 oder mehr Symbolen werden alle Monster in der ganzen Stadt von den Einheiten in ihrem Bezirk angegriffen. Zusätzlich erhält man als Belohnung die Karte Freiheitsstatue und bekommt 3 Zusatzpunkte. Natürlich nur solange sie einem keiner abnimmt.

Nach Auswertung der Würfel erfolgt die Bewegung. Ist kein Monster in Manhattan muss man dorthin.

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Manhattan besteht aus 3 Teilen. Jede Runde bewegt man sich weiter und bekommt bessere Belohnungen.

Ist man in Manhattan bewegt man sich ein Feld weiter. Was bringt es überhaupt nach Manhattan zu gehen? Man verdrischt alle Monster und bekommt je weiter man sich durch die Zonen bewegt Punkte und Energie. Wird man von einem Monster angegriffen, so kann man sich auch zurückziehen und dieses Monster muss/darf nach Manhattan.

Wer zuerst 20 Punkte hat oder als letzter übrig ist gewinnt.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Ungefähr 3 Seiten
Einarbeitungszeit: Ein paar Züge braucht man schon bis alles klar ist.

Preis/Leistung

Das Spiel kostet ungefähr 35€. Dafür bekommt man sehr wertiges Material und

Meine Meinung

Kommen wir gleich zu den Punkten die ich solala fand. Einen weiteren Riesenaffen hier mitreinzunehmen … naja … da hätte ich etwas anderes cooler gefunden. Allgemein finde ich die Monster etwas schwächer als in King of Tokyo was aber daran liegt, dass die Verweise of Popkultur hier größtenteils wegfallen … zumindest für mich 🙂

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Was gefällt mir gut? Fangen wir wieder beim Material an. Da gibt es wieder nichts zu meckern. Die Würfel sind hier mein Highlight. Groß und schön schwer. So wie es sich für ein Riesenmonster gehört.

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Apropos Würfel. Die unterscheiden sich von denen aus KoT durch die Punktesymbole. Das ist die zentrale Unterschied zum Vorgänger. Alles was sich sonst verändert hat, hängt im Großen und Ganzen mit diesen Änderungen zusammen. Punkte wurden durch Ruhm, Zerstörung und Autsch! ersetzt. Das macht das Spiel um einiges thematischer, facettenreicher und interaktiver als das Punktewürfeln im Vorgänger. Die Zeiten in denen man sich ruhig im Hintergrund halten konnte und Punkte erwürfelt sind endgültig vorbei.

Punkte bekommt man nun auch durch das Zerstören von Gebäuden und Einheiten oder man wird Superstar. Erst dann gibt es für Ruhm im Ergebnis auch Punkte. Natürlich kann es nur einen Superstar geben.

Autsch Symbole sind auch richtig toll. Versucht man sie wegzuwürfeln oder3 zu bekommen, damit alle was davon haben?

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Ansonsten gilt vieles was ich auch schon in der Rezension zu King of Tokyo gesagt habe. Ich werde mich hier kurz halten und das nicht alles wiederholen.

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Unterm Strich haben wir hier ein etwas anspruchsvolleres King of Tokyo, dass im Gegenzug aber auch thematischer ist und ein paar sehr witzige neue Mechanismen hat, die den Spasslevel auch nach oben schrauben. Ich behalte mir beide in meiner Sammlung.

Sehr Gut –

Empfehlung

Für alle King of Tokyo Fans die gerne „mehr“ wollen. Hier seid ihr richtig.

Wer King of Tokyo zu simpel und/oder unthematisch fand, sollte auch einen Blick riskieren.

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Vielen Dank an HUCH! für das Rezensionsexemplar!

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Cosmic Encounter (fast spoilerfrei ;) )

Heute stell ich euch eines meiner Lieblingsspiele vor. Gleichzeitig ist es auch das älteste „moderne“ Brettspiel in meiner Sammlung und auch eines der einflussreichsten Spiele in der ganzen Branche. Das sind schon Mal viele Vorschusslorbeeren…

Eckdaten

Autor: Bill Eberle, Jack Kittredge, Peter Olotka, Bill Norton
Illustrationen: Viele
Verlag: Fantasy Flight im Vertrieb von Heidelberger Spieleverlag bzw. Asmodee  (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2014 (Orginalauflage 1977)
Spieleranzahl: 3-5
Dauer: ca 20min pro Spieler
Schachtelgröße: 29,6cm x 29,6cm x 7,2cm
Preis: ca 40-45€

Ausstattung

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Im Spiel enthalten sind viele Plastik UFO’s, superdickes Pappmaterial und gute Karten.

Grafische Gestaltung

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Die Alienkarten sind herrlich skurril und die Planetensysteme schön gestaltet. Was mich stört ist, das im Grundspiel die Verhandelnkarten mit einem N (engl. Negotiate) gekennzeichnet sind. In der ersten Erweiterung gibt es stattdessen Karten mit einem V. Aber das sind Details…

Aufbau

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Spielfeldgröße: ungefähr 53cm x 20cm pro Spieler und etwas Platz für die Kartenstapel und das restliche Material
Aufbauzeit: ca 3:00 min

Thema

Aliens die sich im Weltraum ausbreiten. Wir sind Herrscher über eine Alienspezies. Jede davon hat eine besondere Eigenschaft, die sie von den anderen unterscheidet. Ich zeug euch Mal eine: Die Verlierer.

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Besonderheiten

Jeder Spieler bekommt eine Alienidentität, ein paar Karten und verteilt seine Schiffe gleichmäßig auf seinen Planeten. Ziel ist es auf anderen Planeten Fuß zu fassen.

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Rot fordert den grünen Spieler heraus und hat einige Schiffe in den Warp gesetzt. Jetzt sucht man sich Verbündete.

Ein Spielzug in Cosmic Encounter läuft recht einfach ab. Der aktuelle Spieler ist immer der Angreifer. Er deckt die oberste Karte des Schicksalsdeck auf. Sie bestimmt welches Planetensystem man angreift. Der Spieler dem dieses System zugeordnet ist, ist der Verteidiger. Der Angreifer bestimmt welchen Planeten des Systems er angreift. Dann setzt er 1-4 Schiffe in den Warp. Der Verteidiger darf keine seiner Schiffe aus dem System abziehen oder neue hinzufügen. Jetzt können Angreifer und Verteidiger Verbündete unter den anderen Spielern suchen und verhandeln. Jeder Verbündete darf 1-4 Schiffe zum Kampf beisteuern.

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Die Herausforderungskarten bestimmen den Ausgang der Herausforderung

Ist das erledigt wählt der Angreifer und der Verteidiger jeweils eine der Herausforderungskarten aus und legt sie verdeckt ab. Je nachdem was aufgedeckt wird ergeben sich andere Ausgänge.

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Mit Verstärkungen kann man nach dem Aufdecken noch das Ergebnis beeinflussen. Artefakte machen besondere Dinge.

Wenn der Angreifer erfolgreich war ist er nochmal an der Reihe. Spätestens nach 2 Herausforderungen ist der nächste Spieler dran. Tja und das geht solange bis ein Spieler 5 Kolonien besitzt. Es ist durchaus möglich dass mehrere Spieler gewinnen

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Die Grundregeln sind recht simpel
Einarbeitungszeit: Beim Erlären sollte man viel Wert auf die Begriffe und Phasenbezeichnungen legen. Hauptspieler, Mitverbündeter etc. Das erspart später viel Sucherei. Für das erste Spiel würde ich auf alle Fälle empfehlen mit 4 Planeten und ohne Manöverkarten zu spielen. Hat man den Spielfluss drauf, sollte man sie aber auf alle Fälle wieder mit rein nehmen.Sonst geht einem einiges ab 🙂

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Jede Alienrasse hat eine spezifische Manöverkarte die auch im Nachziehstapel zu finden ist. Diese kann man immer wieder einsetzen.

Das Spiel kommt sogar noch mit ein paar Varianten. Die Variante der geheimen Identiäten gefällt mir besonders gut. Dort hält meine seine Identität so lange geheim bis man die Fähigkeit das erste Mal nutzt. Das ist thematisch richtig schön. Man nimmt Kontakt mit einer anderen Spezies auf und weiß eben nocht nicht genau, was sie alles kann.

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Eine weitere Variante: Artefakte. Das sind besondere Projekte 🙂

Preis/Leistung

Material? Sehr gut. Abwechslung? oooh ja und wie 🙂
Es gibt auch einen ordentlichen Batzen an Erweiterungen aber ich finde, das Grundspiel reicht eine ganze Weile aus.

Meine Meinung

Was soll man zu einem Spiel sagen, dass schon seit 1977 im Druck ist?
Cosmic Encounter ist DAS Vorzeigekind wenn es um Bluffen, Verhandeln, Intrige und eine Tonne unausbalancierter Spezialfähigkeiten geht. Unausbalanciert? Kann doch keinen Spaß machen. DOCH und wie. Eine starke Alien Fähigkeit zu haben ist zwar super aber irgendwie heftet man sich auch eine riesige galaktische Zielscheibe an den Rücken. Ziel ist es die anderen davon zu überzeugen, dass man eigentlich harmlos ist aber Christian da drüben … der ist die echte Bedrohung  und man sollte ihn tunlichst nicht als Verbündeten nehmen.

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Aber ist es nicht zu intrigant? Eigentlich nicht. Wenn man den anderen in den Rücken fällt geschieht das aus pragmatischen Gründen. Es ist zwar theoretisch möglich, dass sich jemand weigert sich mit jemand anders zu verbünden aber ich hab das noch nieeee erlebt. Als Angreifer kann man sich das Ziel nicht aussuchen und wer keine Verhandelnkarte hat, kann man auch keine auswählen. Es ist nicht so, dass ich mich von den anderen betrogen bzw. hintergangen fühle, wenn mich alle angreifen … sie wissen ja auch nicht, dass ich eine +30 Karte habe … Tritt ein in meinen Salon, sagte die Spinne zur Fliege … muhahaha 😉

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Nochmal zu den Spezialfähigkeiten. Schon bei Auf den Spuren von Marco Polo hab ich erwähnt wie irre dort die Fähigkeiten sind. Das ist Pippifax wenn man es mit den Fähigkeiten der Aliens hier vergleicht. Ich will nicht zuviel „spoilern“, weil ich glaube, dass es viel mehr Spass macht, wenn man ein Alien unerwarteterweise in Aktion erlebt (spielt mit geheimen Identiäten!). Ich habe sie mir auch nicht angeschaut wie ich das Spiel bekommen habe, so war es für alle eine Überraschung. Einige hab ich auch noch nie im Spiel gesehen. Da kenn ich nur die Grafiken 🙂 Es sind Sachen dabei wo man sich denkt … nein gibt’s nicht. Einige davon fühlen sich nach Schummeln an. Das mein ich wortwörtlich. Andere bringen ordentlich viel Verwirrung rein. Wie z.B. die Verlierer oben. Verlierer sind auf einmal Gewinner und umgekehrt. Das ist eine Spezies … Jetzt fügt man noch 3 dazu und auf einmal ist es nicht mehr ganz so sicher wie das ausgehen wird

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Es kommt immer wieder zu netten Wechselwirkungen zwischen den Fähigkeiten. Hab ich schon erwähnt, dass da 50 (ja 50!) verschiedene Alien Identitäten drin sind. Selbst in Vollbesetzung braucht man also 10 Partien um überhaupt alle in Aktion zu sehen. Geschweige denn die Wechselwirkungen. Ich steh auf Abwechslung..das kann mir doch nur gefallen! Warum hab ich bitte so lange gewartet mir das zuzulegen…

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Was gefällt mir sonst noch? Die Alienrassen sind farblich codiert. Grün … gut für Anfänger und nichts zu extremes. Gelb für Fortgeschrittene und Rot bedeutet. Hier wird das Spiel stark verändert.

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Die größte Stärke des Spieles kommt aber noch. Es erzählt eine Geschichte. Das unterscheidet es von handelsüblichen Strategiespielen die man sonst so im Schrank stehen hat (zumindest in meinem). Dort gibts am Ende meistens eine Punkteabrechnung und eine Seite gewinnt. Fair. Aber es gibt Tage da will man einfach etwas anderes.

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Etwas… Epischeres … was aber trotzdem nicht zu lange dauert und auch halbwegs anfängerfreundlich ist. Man feilscht und verhandelt … bezichtigt sich gegenseitig …Allianzen wechseln am laufenden Band… dann grätscht einer mit seiner Fähigkeit rein und am Ende … in der letzten Herausforderung … hängt alles von EINEM Kampf und EINER Karte ab. Großes Sternenkino. Ob man am Ende gewinnt, sich den Sieg teilt oder verliert ist da eigentlich nur Nebensache.

Sehr gut mit Sternchen.
Eines meiner Top3 Spiele und ich sehen nicht, dass sich das in nächster Zeit ändert.

Empfehlung

Wer ein Spiel abseits von Strategietiteln für seine Sammlung sucht, dass immer wieder anders ist und seinen Fokus auf dem „miteinander was Erleben“ hat, kann bedenkenlos zugreifen.

 

Port Royal

Wir sind im Hafen von Port Royal angekommen und versuchen mit unserem bescheidenen Bargeld über die Runden zu kommen und uns eine glänzende Zukunft aufzubauen. Doch wie wird diese Zukunft aussehen? Händler? Pirat? Politiker? Oder werden wir doch nur der Witzbold des Ortes sein?

Eckdaten

Autor: Alexander Pfister
Illustrationen: Klemens Franz
Verlag: Pegasus Spiele (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2014
Spieleranzahl: 2- 5
Dauer: 20 – 50min
Schachtelgröße: 18,2cm x 13,4 cm x 4,2cm
Preis: ca 10€

Ausstattung

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Port Royal Ausstattung

Das Spiel wird mit Karten von guter Qualität geliefert. Sonst braucht man nichts.

Illustrationen

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Schachtelgrafik

Die Illustrationen der Karten gefallen mir sehr gut. Piratenfeeling aber dabei nicht düster. Passt sehr gut zum Spiel

Aufbau

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Spielende bei drei Spielern

Spielfeldgröße: Schwer zu sagen … Spielerauslage ca 30cmx20cm und die gemeinsame Auslage ist sehr variabel in der größe. Ich würde aber sagen ca 50cm x 30cm sollten reichen
Aufbauzeit: Karten mischen und los gehts

Besonderheiten

In diesem Spiel geht das darum die meisten Punkte zu machen. Die letzte Runde wird eingeläutet, wenn ein Spieler 12 Punkte erreicht hat. Punkte gibt es für ausliegende Personen und erfüllte Aufträge.

Besonders ist, dass die Karten mehrere Verwendungsmöglichkeiten haben. Karten die mit der Rückseite ausliegen sind Goldmünzen. Mit ihnen bezahlt Personen. Auf der Vorderseite sind sie Personen die Fähigkeiten haben, Schiffe die Geld bringen, Aufträge die Punkte bringen oder das was jeder waschechte Pirat fürchtet: Steuereintreibungen!

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Der Zug des Spielers ist vorbei – er hat zwei schwarze Schiffe aufgedeckt

Ist man am Zug deckt man Karten vom Nachziehstapel auf. Das kann man solange machen, bis man zwei Schiffe in der gleichen Farbe aufdeckt. Dann ist der Zug leider vorbei, ohne dass man etwas kaufen konnte. Man räumt die Auslage ab und der nächste ist dran.

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Schiffe bringen unterschiedliche Geldbeträge und können auch abgewehrt und abgeworfen werden, wenn man eine bestimmte Anzahl von Säbeln gesammelt hat. Schiffe mit einem Totenkopf können nicht abgewehrt werden

Hat man freiwillig beschlossen aufzuhören, so darf man entweder ein Schiff aus der Auslage nehmen und zieht dem Wert entsprechend verdeckt Karten vom Stapel als Geld oder man gibt Geld ab und nimmt sich eine Personenkarte aus der Auslage. Hat man vier bzw. fünf verschiedene Farben an Schiffen ausliegen, darf man sogar zwei bzw. drei Karten nehmen. Ist man fertig sind die anderen Spieler an der Reihe, eine Karte aus der Auslage zu kaufen. Sie müssen nur eine Münze mehr an den Spieler abgeben, der die Reihe aufgedeckt hat.

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Drei unterschiedliche Aufträge. Man gibt Personen mit den aufgedruckten Symoblen ab und bekommt dafür Goldmünzen und Punkte.

Im Laufe des Spieles werden immer mehr Aufträge aufgedeckt. Hat man die benötigten Symbole in der Auslage, kann man sie gegen einen Auftrag tauschen. Je nachdem ob man die Variante spielt, ist die Erfüllung eines Auftrages verpflichtend.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: recht wenig
Einarbeitungszeit: ein wenig Zeit zur Erklärung aller Personen, sollte man sich nehmen. Sonst wars das. Eine andere wichtige Info – die Anzahl der Schiffe mit wievielen Säbeln in welcher Farbe – findet man praktischerweise auf den Karten.

Meine Meinung

Port Royal gefällt mir sehr gut. Dieses taktische Zockerspielchen ist aus den Runden gar nicht mehr wegzudenken. So simpel und doch immer wieder anders. Das beginnt schon beim Aufdecken der Karten. Wann hört man auf? Wer schon einmal über 20 Karten aufgedeckt hat, weil man in diesem Zug unbedingt mehr Karten kaufen muss, weiß wie schwer aufhören ist. Manche decken aber nur für sich selber auf. Das ist ein etwas strategischer Ansatz. Mir persönlich gefällt die Variante, in der man einen Auftrag haben muss, viel besser. Ansonsten kaufen die Spieler nur die Karten mit den Fähigkeiten, die ja viel „cooler“ sind als langweilige Symbole. Sehr wichtig im Spiel ist das Timing. Zahlt es sich wirklich noch aus Geld in einen weiteren Matrosen zu investieren oder ist die Zeit gekommen, massiv Punkte zu machen.
Zu zweit ist es in Ordnung aber ab drei Spielern gefällt es mir doch um einiges besser. Mehr unberechenbare Mitspieler 🙂

Überaus unterhaltsames Kartenspiel. Sehr gut

Empfehlung

Jeder der keine Probleme mit der Zockernatur des Spieles und einem hohen Taktikanteil hat, sollte es sich zumindest ansehen. Es kostet nicht die Welt und braucht auch nicht viel Platz.