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Viticulture: Tuscany Essential Edition (englische Version)

Wir sind zurück in der Toskana! Die Professionalisierung ist da und neben unseren Verwandten stellen wir nun auch Facharbeiter ein. Wir erweitern unser Weingut um Cafe’s, ein Weinlager, eine Ausbildungsakademie und alles was der PR Abteilung sonst noch einfällt. Jetzt ist ganzes Jahr was los.

Eckdaten

Verlag: Stonemaier Games (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2016
Schachtelgröße: 27cm x 22cm x 5,1cm
Preis: ~30€

Ausstattung

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In der Schachtel (diesmal ohne Inlay) findet man ein neues Spielbrett, Zusätze zu den Tableaus, neues Holzzeug und Karten in unterschiedlichen Größen. Die Qualität stimmt genauso wie beim Grundspiel. Es passt alles in die Schachtel von Viticulture.

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Größenvergleich: Der neue Spielplan ist um die Hälfte länger

Grafische Gestaltung

Auch hier gilt: mehr vom selben.

Überblick

Erweitertes Spielbrett

Das Herzstück der neuen Erweiterung ist das neue Spielbrett. Was ist neu?

Es gibt nun tatsächlich 4 Jahreszeiten und in jeder kann man Arbeiter einsetzen. Das automatische Ziehen von Besucherkarten als „Herbst“ entfällt so.

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Stattdessen gibt es nun eine ganze Tabelle wo man je nach Aufweckreihenfolge in den Jahreszeiten andere Boni bekommt. Wer dann im Winter als erstes passt, darf sich die Startposition für die nächste Runde aussuchen usw.

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Oh und was einem noch auffällt ist die Landkarte links unten. Hier kann man über Aktionen Einflussmarker platzieren. Man bekommt einen sofortigen Boni und wer die Mehrheit in einer Region hat, bekommt bei Spielende Siegpunkte.

Zwei Orte auf die ich mich gefreut habe wie ein Kleinkind stelle ich nun auch vor.

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Auf dem Markt kann man ein Ding gegen ein anderes tauschen. Zur Auswahl gibts 2 beliebige Karten, 3 Geld, 1 Siegpunkt, 1 beliebige Traube. Dh. so kann man z.B. 2 beliebige Karten abwerfen und zieht dann 2 beliebige Karten oder man tauscht 1 Traube gegen 1 Siegpunkt oder 3 Geld gegen 2 Karten usw.

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Der zweite Ort ist der auf dem man Wein für Siegpunkte verkaufen kann ohne einen Auftrag dafür zu haben. Für einen beliebigen Rot- bzw. Weisswein bekommt man 1 Siegpunkt. Ein Rosé bringt 2 Siegpunkte und Sekt sogar 4.

Bauwerkskarten

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Auf der Rückseite des Spielplans oder mit einer Drafting Variante kann man auch mit den Bauwerkskarten spielen. Dafür bekommt jeder einen kleinen Zusatz den man ans Tableau legt. Durch Aktionen kann man an die Bauwerkskarten kommen und bauen. Auf dem Tableau ist Platz für 2 Bauwerke aber man kann auch auf einem leeren Gebiet ein Bauwerk errichten. Was können die?
Das können zusätzliche Aktionsfelder sein die man nur selbst verwenden kann oder passive Boni oder Boni die bei Jahresende ausgeschüttet werden.

Facharbeiter

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Das letzte Modul sind die Facharbeiter. Aus den 11 Karten wählt man zwei aus und platziert auf jeder einen der zwei grauen Facharbeitermeeple. Anstatt einen normalen Arbeiter auszubilden, kann man nun auch für ein Geld Extra einen der zwei Facharbeiter ausbilden (die Maximalanzahl bleibt trotzdem 6). Jeden Facharbeiter kannst du einmal haben.
Die haben unterschiedliche Fähigkeiten. Der Bauer z.b. darf sich den Bonus einer Aktion nehmen, egal wo er eingesetzt wird oder in welcher Spieleranzahl.

Preis/Leistung

Die Erweiterung für das Spiel kostet 25-30€. Über die Tiefe die man dadurch bekommt, kann man sich echt nicht beschweren.

Meine Meinung

Das alles bezieht sich hier auf die englische Version aber ich rechne damit, dass sie auch auf deutsch genauso kommt. Das meiste wird man also 1:1 übernehmen können.

Tuscany ist eine der besten Erweiterungen für ein Spiel die ich bisher gesehen habe. Punkt. Viticulture war ein schönes Gesamtpaket aus Thema, Ästhektik, Material und Mechanik hat aber auf längere Sicht ein bisschen bei der Spieltiefe geschwächelt.

Diese Erweiterung setzt genau da an und zieht hier die Schrauben merklich fester. 4 verschiedene Jahreszeiten mit unterschiedlichen Einsetzfelder und Aufweckboni. Da muss man sich zu Beginn des Jahres schon einige Gedanken machen. Dann gibts die grandiosen neuen Orte auf denen man Dinge tauschen und Wein ohne Aufträge verkaufen kann. Das eröffnet einem ganz neue Strategien oder verhindert, dass man durch Pech beim Ziehen auf seinen Weinen hocken bleibt.

Was mich überrascht hat ist die Auswirkung davon, dass man nicht automatisch einen Besucher bekommt. Jetzt muss man richtig daran arbeiten oder tatsächlich das Cottage oder den Markt nutzen.

Da das noch zu einfach wäre gibt es die Landkarte auf der man um Einfluss in Gebieten konkurriert. Dafür kanns auch eine Menge Punkte geben. Ich finds genial, dass man jetzt die Weinproduktion fast kompett beiseite legen kann und sich auf PR durch Einflussmarker und Touren durchs Weingut konzentiert.  Ob das klappt? Keine Ahnung aber es ist nicht von Haus aus eine schlechte Idee, wie es das beim Grundspiel war. Such da alle Aufträge für die man keinen ausgebauten Keller braucht. Ich glaub es sind 3 oder 4.

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Aber die Erweiterung hört da ja nicht auf. Die Gebäude bringen einen richtig ins Schwärmen. Da ist richtig gutes Zeug darunter und jedes der rund 30 Gebäude ist einmalig. Dh. was man selbst baut, kann kein anderer haben. Da sind so Dinge dabei wie eine Erntemaschine mit der man automatisch alle Felder statt einem aberntet oder eine Schule bei der man sogar Geld bekommt, wenn man einen Arbeiter ausbildet und ihn auch im selben Jahr einsetzen kann oder eine „dezente“ Statue die am Ende jeden Jahres automatisch einen Siegpunkt generiert. Interessant ist auch, dass man mit denen auch Weinbaugebiete überbauen kann, solange dort noch keine Reben sind. Kann man auf alle Weinbaugebiete verzichten? Keine Ahnung aber ich habe die Freiheit es auszubprobieren…genügend Kleingeld vorausgesetzt.

Ich mag auch die neue Art die Spielerreihenfolge festzulegen. Wer als Erster passt darf sich als Erster aussuchen. Macht Sinn.

Wenn es etwas zu bekriteln gibt sind es die Facharbeiter … die sind nicht ganz nach meinem Geschmack. Da sie alles können was ein normaler Arbeiter kann + noch mehr, stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann ich sie mir hole und welchen zuerst. Den Spielspass / die Spieltiefe die man dafür bekommt ist für mich nicht so groß wie der Mehraufwand an Sonderregeln die man lernen muss.

Ein kleiner Kritikpunkt … ach das ist mehr ein Wunsch … wären neue Mama + Papa Karten gewesen die Bezug auf die Gebäudekarten oder Einfluss haben. Zwei Mamakarten die einem Bauwerkskarten und irgendwas geben und zwei Papakarten die mit Einfluss in einer 1er oder 2er Siegpunktregion (ohne Bonus) starten würde vollkommen reichen.

Tuscany ist für mich essentiell für das Spiel. Jetzt kann ich Trauben einkaufen oder verkaufe eingelagerten Wein auch so auf dem Markt oder eröffne eine Weinbar. Das bereichert nicht nur das Thema und erzählt immer andere Geschichten sondern liefert auch tolle strategische Optionen.

Empfehlung

Hast du Viticulture? Willst du mehr Tiefe? Dann brauchst du Tuscany!

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Cyclades – Monuments

Heute sehen wir uns eine Erweiterung zum Spiel Cyclades an…hmmm … diese Schachtel ist ein wenig … winzig … und … leicht … kann das überhaupt was?

Eckdaten

Schachtelgröße: 17,8cm x 12,7cm x 3,7cm
Preis: ~15€

Ausstattung

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Überschaubar … 10 Karten und 10 Gebäudeminiaturen.

Grafische Gestaltung

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Wie beim Grundspiel.

Besonderheiten

Der Ablauf ist ziemlich simpel. Für jeden Spieler zieht man zufällig eine Karte und legt die mit den passenden Miniaturen aus.

Hat ein Spieler als Erster die Voraussetzung für ein Monument erfüllt, sprich die  zwei Gebäude errichtet, schnappt der sich die Karte, legt sie vor sich ab und platziert das Monument auf einer seiner Inseln. Das Monument belegt keinen Gebäudeslot. Solange man diese Insel kontrolliert, kontrolliert man das Monument. Wenn man die Kontrolle verliert … ja … dann verliert man auch die Kontrolle über das Monument.

Das wars auch schon.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: sehr gering
Einarbeitungszeit: man kann es eigentlich in der ersten Partie einbauen.

Preis/Leistung

Gut … Ich hab das Spiel im Shop für 13€ gekauft. Online gibt’s es für ~17€. Einigen wir uns auf 15€. Ist es das Wert? Vom Material her ist da nicht besonders viel drin aber die Minis sind gut geworden und sehen auf dem Plan dementsprechend aus. Die Frage ist wie ist der spielerische Wert. Den erfüllt es meiner Meinung nach auch. Wenn man in der Höchstbesetzung spielt, sieht man trozdem nur die Hälfte der Monumente pro Partie….da gibt es schon einige Kombinationen.

Es gab zu der Erweiterung auch eine Promo (die man nirgendwo vernünftig bekommt). Ancient Ruins heißt die. Hier der Link zur BGG Seite. Das Foto dort ist sehr gut geworden *zwinkerzwinker*. Die Ruinen bringen auch noch mehr Pepp rein, weil diese Ruinen dann doch auf umkämpften Inseln landen.

Meine Meinung

Zuerst die negativen Punkte. Es lag keine deutsche Anleitung dabei.

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Mit der großen Universität kann man so viele Philosophen in einem Zug kaufen, wie man sich leisten kann. Mit der großen Festung kann diese Insel nicht mehr angegriffen werden, solange 1 Einheit die Stadt verteidigt (auch nicht durch einen Pegasus oder Titanen)

Kommen wir zu den positiven Punkten. Ich finde diese Erweiterung klasse. Wenn man sie mit den anderen zwei Erweiterungen vergleicht die in den großen Boxen daher kommen, geht sie scheinbar unter und doch ist es für mich die wichtigste Erweiterung für Cyclades.

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Der große Tempel erlaubt es einem die Kreaturenleiste wieder aufzufüllen, wenn man an die Reihe kommt. Hat man den großen Hafen und ein Schiff wird im Kampf versenkt, so bekommt man einfach ein Neues.

Warum ist das so? Cyclades ist ein unterhaltsames Spiel aber wir spielen es nicht sehr häufig (<5 Mal pro Jahr) und die meisten mit denen ich es spiele sind jetzt nicht sooo die Spieler.
Will ich wirklich Hades mit so vielen Regeln für neue Fähigkeiten, Götter und anderem Krimskrams haben oder Titans mit einem komplett neuen Brett, Teammodus und co? Zahlt sich das – wirklich – aus? Meine Antwort lautet: Nein!

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Hier bekommt man jede Runde 1 Einheit gratis. Einmal an Land und einmal zur See.

Monuments ist ohne viel Regelerklärung zu integrieren. Der Ablauf beschleunigt sich sogar, weil man für Dinge die man sowieso machen würde (Gebäude errichten) auch noch einen Bonus bekommt. Unerfahrene Spieler werden etwas gelenkt und man muss je nach Monumenten ein wenig an der Taktik feilen. Wenn ich die Militärakademie habe und jede Runde 1 Einheit geschenkt bekomme, werde ich mit denen auch was machen … eh klar.

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Mit dem Gebäude links, senkt man die Kosten von Priestern und Philosophen und mit dem rechten, zählen die eigenen Schiffe die diese Insel umgeben wie Landeinheiten.

Die Effekte der Gebäude sind interessant. Die Minis sehen sehr schön und robust aus.

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Hier kann man 1*pro Zug Einheiten opfern: Für eine Landeinheit bekommt man eine zufällige Kreaturenkarte vom Ablagestapel. Für eine Seeeinheit zieht man die oberste Kreaturenkarte vom Stapel und darf diese gratis ausführen.

Abschließend … Absolute Kaufempfehlung. Für knappe 15€ bekommt man etwas, dass das Spiel, ohne viel Lärm, richtig aufwertet.

Empfehlung

Was soll ich sagen. Wenn man Cyclades nicht so häufig spielt, ist das die Erweiterung die ich mir holen würde. Kaum zusätzliche Regeln, sie beschleunigt das Spiel, bringt coole Effekte, coole Minis und noch mehr Strategie.

Wer das Spiel komplexer machen oder eine andere Karte haben will sollte sich die großen Boxen anschauen.

Tempel des Schreckens

Manchmal fragt man sich was Abenteurer überheut für Leute sind. Will ich echt einen Tempel besuchen der „Tempel des Schreckens“ heißt und wie ein Totenkopf aussieht? Ich würde mich da raushalten … aber was weiß ich schon.

Eckdaten

Autor: Yusuke Sato
Illustrationen: Irene Bressel
Verlag: Schmidt Spiele (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2016
Spieleranzahl: 3 – 10
Dauer: ~15min
Schachtelgröße: 12,5cm x 9,7cm x 2,8cm
Preis: ~8€

Ausstattung

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Das Spiel besteht nur aus Karten.

Grafische Gestaltung

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Da gibt es nicht viel aber ich finde es gut gemacht.

Aufbau

Spielfeldgröße: nicht der Rede wert
Aufbauzeit: ca 2min.

Thema

Wir sind Abenteurer und versuchen alle Schätze aus dem Tempel zu bergen … aaaber nicht alle verfolgen das Ziel. Wächterinnen haben sich unter die Mitglieder geschlichen und versuchen die Gruppe dazu zu bringen alle Feuerfallen auszulösen.

Besonderheiten

Jeder Spieler erhält eine Rollenkarte, die man sich anschaut und verdeckt vor sich ablegt.

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Wächterin oder Abenteurer …

Danach bekommt jeder Spieler 5 Karten vom Stapel.

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Schatz = gut, Feuerfalle = böse, leerer Raum = 0….Einfache Rechnung.

Diese zeigen entweder einen leeren Raum, einen Schatz oder eine Feuerfalle. Danach mischt man die Karten und legt sie verdeckt vor sich aus.

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… unsere Starthand. Die Karten mischen wir und legen sie verdeckt vor uns aus.

Der Startspieler erhält den Schlüssel und wählt jetzt die Kammer eines anderen Spieler aus. Diese wird geöffnet.

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… ein Spieler hat bei uns einen leeren Raum aufgedeckt. Jetzt sind wir dran.

Danach bekommt dieser den Schlüssel usw. Wurden so viele Karten aufgedeckt wie Spieler im Spiel sind endet diese Runde. Alle Karten werden zusammengemischt und diesmal erhält jeder 4 Karten.

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Spätestens nach 4 Runden endet das Spiel. Wurden alle Feuerfallen ausgelöst oder ist die Zeit um so endet es mit einem Sieg der Wächterinnen. Können die Abenteuer alle Schätze bergen gewinnen sie.

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Achja zwischen allem was ich geschrieben habe, darf natürlich munter diskutiert und beschuldigt werden 🙂

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: sehr gering
Einarbeitungszeit: sehr kurz

Preis/Leistung

Für knappe 8€ erhält man ein einsteigerfreundliches Social Deduction Spiel, dass auch eine schöne Bandbreite von Spielerzahlen abdeckt. Achja, das ganze ist auch supereinfach zu transportieren, weil es eine kleine Schachtel ist.

Der Wiederspielreiz ist so ein Knackpunkt. Hat man es 5-6 Mal in kurzer Zeit gespielt ist es dann auch für eine Weile gut.

Meine Meinung

Vor einer Weile habe ich hier Avalon vorgestellt. Tempel des Schreckens ist eine ähnliche Kategorie aber mit einem entscheidenden Unterschied und deswegen gefällt es mir auch besser: Es ist simpler.

Oben stehen fast alle Regeln beschrieben. Mehr ist es nicht. Keine Sonderrollen, keine anfangs undurchsichtigen Abläufe. Selbst Neulingen kann ich dieses Spiel sehr schnell erklären. Versucht mal einer Gruppe von 9 Leuten Saboteur 2 zu erklären. Es ist eigentlich auch nicht soo schwer aber immer wieder passen Leute nicht auf und man muss alle Karten und Rollen doppelt erklären. Für Avalon braucht man ein paar Partien bis man das richtige Gefühl für gute Entscheidungen hat. Werwölfe muss man erst Mal alle Rollen verstanden haben. Ich glaube ihr versteht worauf ich hinaus will.

Tempel des Schreckens lässt sich super einfach auch einer großen Gruppe erklären. Es ist ein sehr klares Design. Damit es nicht belanglos wird, gibt es diese Unsicherheit. Man weiß zwar was vor einem liegt, aber eben nicht genau WO! Da erscheint man selbst leicht als Wächterin, auch wenn es einfach nur Pech war und eh noch 2 Schätze da gelegen wären. Es ist auch toll, dass die Wächterinnen sich gegenseitig nicht kennen. Das alles sorgt für herrlich witzige Szenarien, vorausgesetzt die Gruppe redet auch.

Tempel des Schreckens ist das Social Deduction Spiel meiner Wahl. Wenn ich 7+ Leute am Tisch hab, sind mindestens die Hälfte davon Leute die wenige bis gar keine Spiele spielen. Da hat es im Vergleich zu den anderen die Nase vorne.  Gut mit guter (ha) Option für eine Aufwertung.

Empfehlung

Wer ein möglichst einfaches Spiel für eine redselige Gruppe (machmal auch Horde) sucht, sollte sich Tempel des Schreckens nicht entgehen lassen.

Wer ein Spiel des Genres mit mehr Komplexität sucht, sollte hingegen wo anders suchen.