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Jurassic Park Game

Und weiter geht’s mit dem alten Zeugs. Heute haben wir wahrscheinlich mein „größtes Spiel“, nämich Jurassic Park Game aus dem Jahre 1993. Groß ist eigentlich eine Untertreibung. Es ist riiiesig.

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Wenn man sich das Cover so ansieht, denkt man vielleicht. Ist ja nicht so wild….Ich präsentiere: Der Spielplan! Im Vergleich dazu, die Referenz Catan Schachtel.

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Kommen wir zu dem was meine Dinomania „oh ich wär so gern ein Archäologe“ Augen hell leuchten hat lassen. Die Dinominis 🙂

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Die kommen in 3 verschiedenen Typen und passen zu den Bad Boys aus dem Film. Die Spielerfiguren müssen leider mit Pappaufstellern auskommen. Ganz klar wer hier die Stars sind oder 🙂

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Aber wie funktioniert das Spiel. Die Spieler starten am unteren Ende der Karte jeder von ihnen hat immer 4 Karten auf der Hand. Der T Rex startet hinter ihnen und die anderen Dinos kommen in die Gehege. Ziel ist es als erstes das Besucherzentrum am oberen Ende der Insel zu errreichen. Dh. es ist nicht kooperativ.

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Wenn man dran ist würfelt man zuerst mit dem Würfel. Entgegen aller Mutmaßungen wird damit nicht die Bewegung der Spielfiguren kontrolliert – also mal was anderes. Mit dem Würfelergebnis kann man einen Dino dieser Farbe um die aufgedruckte Anzahl Felder bewegen. Die Dinos verwendet man um Wege zu blockieren oder andere Figuren festzusetzen. Ist man mit einem Dino auf dem gleichen Feld, kann man sich nämlich nur bewegen, wenn man den Dino nach dem Würfeln weiterziehen lassen kann oder falls man die Karte „Flucht vor dem Dinosaurier“ hat.

Dann ist man selber am Zug. Man bewegt sich um 1 Feld oder spielt eine Karte oder tauscht bis zu 4 Karten. Am Ende füllt man wieder auf 4 auf.

Meine Meinung

Nachdem die letzten Spiele eher ein Griff ins Klo waren, hatte ich für dieses gar keine hohen Erwartungen. Vielleicht lag es daran aber ich fand das Spiel gar nicht mal so schlecht.

Ja es gibt einiges was ich ein wenig seltsam finde. Das Brett ist total überdimensioniert, es gibt einige Punkte Symobole und Markierungen die überhaupt nichts zu bedeuten haben. Wozu sind die Karten gut mit denen man zufällig die Charaktere verteilen kann? Vielleicht bin ich mittlerweile aus dem Alter raus aber mir ist das so was von egal.
Abgesehen davon ist das Spiel nicht so schlecht. Man versucht die Dinos strategisch zu platzieren und selbst eine Lücke zu nutzen wenn sich eine auftut. Dadurch dass meine Bewegung planbar ist fühlt es sich nicht ganz so glückslastig, wie andere Spiele dieser Zeit an.

Insgesamt bin ich positiv überrascht. Es ist zwar kein Überflieger aber auch nicht so grottenschlecht und langweilig wie andere Spiele. Da es „etwas“ überdimensioniert ist, wird es aber trotzdem wieder auf dem Dachboden landen 😀

Verbesserungsvorschläge

Auf der Schachtel steht von 2-4 Spielern. Das kann man locker nach oben schrauben. 5 hört sich für mich sogar nach einer guten Spielerzahl an.
Man kann auch ein paar Hausregeln einführen. Z.B. kann man das nutzlose Material verwenden. Wenn man benachbart zu den Symbolen is bekommt man seine Karte mit der Person und die kann man dann z.B. einmal in der Partie verwenden um einen Doppelzug zu machen…das fällt mir grad spontan ein. Es gibt sicher noch weitaus bessere Möglichkeiten.

 

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WWF – Das Spiel

Die Dachebodenserie geht weiter. Heute sehen wir uns an, wieviel Potential denn so im WWF Spiel aus dem Jahr 1991 steckt.

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Je nach Spieleranzahl, bekommt jeder eine gewissen Anzahl an Wrestlern zugeteilt. Zusätzlich erhält jeder Wrestler eine Power Karte.

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Das zentrale Spielfeld besteht aus dem Ring und einer Leiste drum herum. Ist man am Zug, würfelt man und bewegt seine Spielfigur auf der Leiste…. Wie überraschend … Landet man auf einem eigenen Wrestler.

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Tja dann passiert nichts. Landet man auf einem Kartenfeld zieht man eine weitere Powerkartet und darf sie einem Wrestler zuweisen. Ansonsten kommt es zum Kampf.

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Man legt einen seiner Wrestler in den Ring und den entsprechenden Kontrahenten. Pro Kampf darf jeder Wrestler eine Power Karte einsetzen. Der Herausforderer entscheidet zuerst.

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Tja und dann würfelt man wieder. Die Runde 1 des Kampfes endet. Man legt die Powerkarte ab und spielt Runde 2. Wer zwei von drei gewonnen hat, gewinnt den Kampf. Der Unterlegene scheidet aus und der Sieger bekommt eine Powerkarte. Wer der letzte Verbliebene ist gewinnt das Spiel…

Meine Meinung

Also anfangs war ich ziemlich interessiert am Spiel … ich mein… es hat schon einen gewissen Trashfaktor. Ich hatte schon auf einfache Würfelschlachten gehofft. Das Konzept war ja im Prinzip nicht soooo verkehrt. Im Ring hängt alles vom Würfelwurf ab … da kommt schon ein gewisses Maß an Spannung auf … die ersten Male. ein Kampf geht über drei Runden … ein paar Unentschieden kommen da gerne vor … puh und wenn man die Anzahl der Würfe auf eine ganze Partie hochrechnet wird es einfach nur ungemein langweilig, obwohl das Spiel eigentlich nur ca eine halbe Stunde dauert.

Uff …

Ja und dann sind da noch die Power Karten, die den Zufallsfaktor noch Mal um einiges hochschrauben., weil sie entweder fixe Werte zwischen 1-5 haben oder man darf mit einem zusätzlichen Würfel werfen. Wie schon gesagt – zusätzlicher Glücksfaktor und von der Funktion her ungemein langweilig.

Das Spiel zieht sich einfach nur wie ein Kaugummi. Also wenn ihr es wo am Flohmarkt seht schnell weitergehen – und dreht euch ja nicht um.

Verbesserungsvorschläge

Echt nichts … da helfen auch keine Hausregeln. Ich kann euch aber ein paar tolle Würfelspielalternativen empfehlen. Meine 1. Wahl für ein trashiges Würfel – Kampf – Spiel wäre King of Tokyo. Wers günstiger haben und auch gleich eine Menge Platz sparen will: Knatsch.