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Fragen über Fragen

Ich lass gerne Mal in Gedanken Partien Revue passieren. Was hat wem gefallen? Was könnte ich das nächste Mal anders machen? … Ja und manchmal kommen Fragen auf. Manchmal passt Mechanik und Thematik nicht ganz zusammen, manchmal wäre es interessant zu sehen, wie das Spiel nach der Punktewertung weiterginge… usw

Warum sitzen die Räuber auf Catan in der Wüste?

Die Räuber befinden sich zu Spielbeginn auf dem Wüstenfeld der Insel bevor sie sich auf ihre Raubzüge begeben. Aber warum? Das muss man sich schon mal fragen. Eine unbewohnte Insel … mit grünen Wiesen und schattigen Wäldchen und da such ich mir die Wüste aus?  … das scheinen nicht grade die cleversten Exemplare unsere Spezies zu sein.
Meine Erklärung. Sie waren auf der Suche nach dem Strand … das es kein Wasser gibt ignorieren wir Mal … wie gesagt. Die Räuber sind nicht grade die hellsten Lampen im Luster…

Was passiert bei Tempel des Schreckens wenn die zweite Feuerfalle ausgelöst wird?

Bei Tempel des Schreckens mischen sich die Wächterinnen des Tempelschatzes unter die Abenteurergruppe und versuchen sie in die Irre zu führen bzw. gewinnen sie wenn beide Feuerfallen ausgelöst wurden. Ja … was passiert danach? Verbrennen alle im Tempel? Ziemlich grausam für so ein lockeres Spiel. Fackelt nur der Tempel ab? Gehen dann die Abenteurer und Wächterinnen gemeinsam raus? Die Konversation stell ich mir seltsam vor. „Ihr habt zwar versucht uns umzubringen und die ganzen Reiseanstrengungen waren umsonst aber irgendwie haben auch versucht euren heiligen Schatz zu klauen … also ich glaub wir sind quitt….Kennt ihr hier irgendwo eine Bar? Ich könnt ein Bier vertragen.“

daran schließ ich gleich noch eine Frage an:

Warum kennen sich die Wächterinnen nicht gegenseitig?

Sitzen die nicht in den gleichen Wächterinnen Meetings und Teambespechungen wie z.B. die Anderen bei Lost? Ich mein, irgendwo sollten sie sich schon mal getroffen haben. Oder sind das sowas wie „Schläfer“ die sich schon viel früher einschleichen? Dann sollten sie sich echt Mal Gedanken über irgendein Erkennungsmerkmal machen. Sowas wie der Geheimbund bei Indiana Jones 3. Ein Zeichen, Losungswort oder wenns sein muss, sogar ein Tanz… ich mein ja nur … das würde das Leben für sie echt erleichtern.

Mehrere Alhambren?

In Der Palast von Alhambra sind wir konurrierende Baumeister die die beste Alhambra bauen…Also heißt das, dass alle nebeinander eine eigene Burg bauen? … oook… Was passiert mit den Burgen der Verlierer? Werden die wieder abgerissen? Das nenn ich mal Verschwendung von Baumaterial. Naja … früher war anscheinend alles besser und günstiger.

 

Was stellt ihr euch für Fragen?

Gedanken zur Catan – Big Box

Seit kurzem ist ja auch die limitierte Catan – Big Box erhältlich. Darin finden wir das Grundspiel inkl. 5-6 Spieler Erweiterung, zwei weitere Spielpläne (Deutschland und Mallorca) und die Mini Erweiterungen Helfer von Catan und Beste Freunde. Das ganze kostet so um die 40€.

Ich würde allen, die sich überlegen Catan zu kaufen auf alle Fälle diese Box empfehlen. Mit allem drum und dran hat man hier richtig viel Spiel für das Geld. Die Mini Erweiterungen sind (neben dem Hafenmeister und den Fischern) meine Favoriten. Die Helfer mit den unterschiedlichen Charakteren bringen interesssante Entscheidungen mit sich und mit Beste Freunde wird man belohnt wenn man nett zu anderen ist. Das Spiel wird  facettenreicher. Mehr Entscheidungen und Optionen ohne eine Partie länger zu machen – es wird eher kürzer. Wirklich das, was dem Spiel mM nach nicht schadet.

Zusätzliche Spielpläne gibts auch also noch ein gewisses Extra dazu.

Brettspiele auf Konsolen #2

Nachdem ich mir letzte Woche in Teil 1 ein paar Spiele angeschaut habe, die auf jeder Konsole umsetzbar wären, betrachten wir diese Woche die Spiele, für die es einen Controller braucht, der zusätzliche Informationen über ein kleines Display darstellen kann. Derweil gibts davon nicht so viele auf dem Markt aber ich denke, dass sich das ändern wird. Einen Bereich auf dem Controller zu haben, den jeder Entwickler für etwas anderes verwenden kann, hat eigentlich nur Vorteile.

Broom Service
Module einfach an- und abstellbar. Handkartenmanagement am Controller. Schöne Optik. Mal ein anderes Thema und man kann sich schön ärgern.

Colt Express
Wenn man es in einer schönen Comicoptik umsetzt und die Aktionsphase mit Animationen, wie bei einem kleinen Filmchen untermalt, wäre das sicher sehr spassig.

Catan
„A gmahte Wiesn“ Wie man so schön sagt. Hier gilt: Wenn man es schafft Städte und Landschaften lebendig wirken zu lassen, guten Soundtrack dazupackt und die Menzeloptik umsetzt, kann gar nichts schief gehen. Grade dann, wenn die Aufbauzeit von unterschiedlichen Szenarien bei Seefahrer und co wegallen würde.

Descent 2 bzw. Imperial Assault
Keine Aufbauzeiten, animierte 3D Modelle (die man aber farblich anpassen kann), atmosphärischer Soundtrack, jederzeit speichern = voller Erfolg.

Dominion
Ein Wunschtraum der aber nicht funktionieren würde. Man hat Ewigkeiten gebraucht um eine App herauszubringen und da hab ich schon weit Bessere gesehen 🙂 Hier würde man sich viel von der Aufbauzeit und natürlich das Mischen ersparen.

Smash Up
Das lästigste am Spiel, die Rechnerei wieviel Stärke an welcher Basis liegt, entfällt. Was will man mehr. Evtl schöne Modelle, flotte Musik und es kann schon losgehen.

Tobago
Wir suchen auf einer Insel nach Schätzen, Zockerelement inklusive. Das Platzieren und entfernen der Würfel mit dazugehörigem Vergessen an wichtigen Stellen, fällt weg.

Ubongo
Eine Art Tetris mit Mitspielern. Da kann gar nichts schief gehen.

XCOM: Das Brettspiel
In Echtzeit Aliens bekämpfen. Jeder Spieler sieht je nach Funktion auf seinem Display andere Informationen. Hier würde auch viel von der Umsetzung mit Grafik, Sound und co abhängen

Zug um Zug – irgendeine Version
Wieder ein Klassiker und ein ziemlich simples Spiel. Eine sehr gute App gibts auch dafür. Her damit.

Es gibt sicher noch andere Beispiele, wo eine Umsetzung für Konsolen denkbar wäre. Aber nicht alles sollte umgesetzt werden. Bei einem „Love Letter“ mit seinen 18 Karten und fast keinem Platzbedarf, zahlt es sich gar nicht aus. „Splendor“ gefällt mir zwar sehr gut. Es ist aber echt ruhig und man verliert das Gefühl mit den Chips zu hantieren. Das mag zwar ein Gimmick sein, gehört für mich aber zum Spiel.“King of Tokyo“ wäre eigentlich prädestiniert. Flott, etwas überdreht und zugänglich. Doch ich glaube, dass eine Umsetzung eher langweilig wäre, da hier die Spannung fehlt, wenn man diese massiven Würfel wirft.

Wie seht ihr das? Würdet ihr euch Brettspielumsetzungen kaufen? Was wären für euch ausschlaggebende Kriterien? Hab ihr sonst noch Ideen?

Bis dahin. Spielt schön 🙂

Andi