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Heckmeck am Bratwurmeck

Heute sehen wir uns einen Klassiker unter den Würfelspielen an. Nein … es ist kein Ableger von Würfelpoker oder Kniffel sonder etwas anderes .. .also da bleiben und weiterlesen 🙂

Eckdaten

Autor: Reiner Knizia
Illustrationen: Doris Matthäus
Verlag: Zoch (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2005
Spieleranzahl: 2 – 7
Dauer: ca 20 – 45min.
Schachtelgröße: 13,2cm x 13,2cm x 4,4cm
Preis: ca 13€

Ausstattung

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Im Spiel sind Holzwürfel und schwere Steine aus wasweißich für einem Material 🙂

Grafische Gestaltung

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Sehr süß gestaltet.

Aufbau

Spielfeldgröße: nicht der Rede wert
Aufbauzeit: ca 1min

Besonderheiten

Zentral liegen Steine mit den Werten von 21 bis 36 aus. Darunter sind Würmer abgebildet. Unser Ziel ist es bei Spielende die meisten Würmer zu sammeln.

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Wenn man am Zug ist würfelt man.

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Man sucht sich eine Zahl aus (z.B. 4) und legt alle Würfel mit dieser Augenzahl auf die Seite. Mit den restlichen Würfeln darf man jetzt weiterwürfeln, wenn man will. Man darf aber keine Würfelwerte verwenden, die man schon auf die Seite gelegt hat. In unserem Fall darf ich nun keine Vierer mehr verwenden. Für einen gültigen Wurf, muss man zusätzlich irgendwann mindestens 1 Wurmsymbol auf die Seite gelegt haben.

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Ich lege die zwei Dreier auf die Seite und höre danach auf … Ich darf mir nun den Stein (4+4+2+5+5+3+3 = 26) nehmen

Man nimmt sich den Stein der dem Würferergebnis entspricht oder den nächstniedrigen und legt ihn vor sich auf einem Stapel ab. Neue Steine werden auf die alten gelegt. Macht man einen Fehlwurf so landet der oberste wieder im Vorrat. und der höchste Stein in der Auslage kommt aus dem Spiel. Mitspieler können einem auch den obersten Stein klauen, wenn sie das exakte Ergebnis erwürfeln.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: sehr gering
Einarbeitungszeit: sehr schnell

Preis/Leistung

Die Steine sind sehr gut gemacht und sind das zentrale Element des Spiels. für 13€ kann man sich da nicht beschweren.

Meine Meinung

Neutral. Ich bin kein großer Fan von Holzwürfeln aber man sieht schon, dass ich ziemlich ausholen muss um da Kritikpunkte zu finden.

Das Spiel ist so ein schönes, einfaches Würfelspiel. Der Ablauf ist sehr simpel, hat aber doch seine Tücken und lädt einen dazu ein sich zu zerzocken … Wenn du noch mindestens eine 2 würfelst bekommst du einen Wurm mehr … na … na..

Das alles sorgt dafür, dass man auch am Zug der Mitspieler interessiert ist. Nicht so wie bei Qwixx wo man auch tatsächlich was davon hat, sondern weil man mitfiebert. DAS funktioniert so viel besser als z.B. bei Würfelpoker. Hier haben die Spieler etwas zu verlieren. Wenn du die 35 erwürfelt hast, kann der nächste Zug zu einer emotionalen Achterbahn werden, wenn man nur niedrige Ergebnisse bekommt. Da kann es auch vorkommen, dass man einen Würfel übrig hat und genau 1 Ergebnis erwürfeln muss. Da sind alle gespannt. Einer Mitspielerin gings so und als auf dem letzten Würfel der heiß ersehnte Wurm gefallen ist, bin ich tatsächlich aufgesprungen und hab die Hände in die Luft geschmissen. Das passiert nicht oft.

Das Spiel geht aber auch nicht ewig weiter. Irgendwann sind alle verfügbaren Steine futsch. Sehr schön. Der Würfelmechanismus ist auch interessant. Man kann immer nur eine Augenzahl auf die Seite legen und von der alle Würfel. Manchmal denkt man sich .. .aber ich will mehr als 2 Würmer … ich werd schon noch welche würfeln … ratet mal was dann passiert?

Durch die Schachtelgröße und die Art des Spielmaterials ist es auch sehr gut geeignet um mitgenommen zu werden oder um es draußen zu spielen, da es nur schwere Steine und ein paar Würfel sind. Man muss keine Angst vor im Wind wehenden Zetteln haben.

Mir gefällt weiters, dass die Spieler ihrer Spielerpersönlichkeit freien Lauf lassen können. Einer versucht immer bei anderen zu klauen. Ein anderer würde das nie machen und  nimmt lieber einen niedrigeren Stein, als jemand anders seinen wegzunehmen. Einer spielt auf Nummer sicher und bunkert kleinere Werte und der Nächste zockt bei jeder Gelegenheit. Go Big or Go Home.

Heckmeck am Bratwurmeck ist ein Klassiker für die ganze Familie und alle Spielergruppen, wenn man auch ein einfaches Würfelspiel genießen kann. Im letzten Jahr wurde es viel öfter gespielt als jedes andere Würfelspiel und ich hab noch immer Lust es zu spielen.

Sehr Gut

Empfehlung

Es passt gut in die Reihe anderer einfacher Spiele die man zumindest gespielt haben sollte 🙂

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Lost Cities – Das Brettspiel

Die Lost Cities Familie bekommt einen weiteren Eintrag. Dieses Mal gibt es ein Brettspiel. Ich hab mir sagen lassen, dass es ein wenig an Keltis erinnert (hab ich nie gespielt) und das hat ja den SdJ Preis bekommen obwohl es sehr … grün aussieht.

Eckdaten

Autor: Reiner Knizia
Grafik, Illustration, 3D: Cem Kara, Anoka Design Studio, Andreas Resch
Verlag: Kosmos (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2018
Spieleranzahl: 2 – 4
Dauer: ~60
Schachtelgröße: 29,7cm x 29,7cm x 7,3cm
Preis: ca 25 – 30€

Ausstattung

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In der Schachtel sind Karten, Pappmünzen und -marker, Holzfiguren und ein Spielplan.

Grafische Gestaltung

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Finde ich eigentlich sehr gelungen.

Aufbau

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Spielfeldgröße: 70cmx70 cm für den Plan und die Kartenablagen und ca 35cm x 30cm pro Spieler
Aufbauzeit: ca 2:00 min

Thema

Jeder unternimmt mit ein paar Leuten eine Expedition zu verschiedenen verschollenen Städten.

Besonderheiten

Jeder von uns bekommt 5 Männchen in einer Farbe. Eines davon ist größer als die anderen. Das ist der Leiter der Expedition. Was macht er? Dort wo er bei Spielende versteht werden die Punkte verdoppelt.

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Jede der 5 eingefärbten Strecken besteht aus 9 Feldern. Neben manchen Feldern liegt noch ein Plättchen. Die werden bei Spielbeginn zufällig verteilt.

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Die mit den Zahlen bringen einem sofort die entsprechenden Punkte. Das schwarze mit dem Männchen, wirft einen sofort ein Feld nach vorne. Die grünen Artefakte sind die einzigen die vom Plan entfernt werden, sobalt jemand das Feld betritt.

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Während des Zuges passiert ähnliches wie bei Lost Cities. Nur mit dem Unterschied dass man sich hier ein Feld auf dieser Strecke weiterbewegt. Dh. Man spielt entweder eine Karte aus oder legt eine Karte auf den Ablagestapel in dieser Farbe. Danach zieht man eine Karte von einem Ablagestapel oder dem Nachziehstapel.

Die erste Karte einer Farbe bildet den Startwert dieser Reihe. Nachfolgende Karten müssen mindestens den gleichen oder einen höheren Wert haben (Zahlenwerte von 0 bis 10 und jeder Wert kommt pro Farbe 2 Mal vor).

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Ja so geht das reihum. Manche Felder (zwischen 15 und 30) sind mit einer Brücke markiert. Haben in Summe 5 Figuren solche Felder auf dem Spielplan überschritten endet die 1. von 3 Partien.

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Man nimmt sich Siegpunktmünzen in Höhe der Punkte die man bekommen hat. Grüne Artefaktplättchen….

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tauscht man gegen braune, permanente Plättchen aus. Die bleiben bis zur Schlusswertung nach der 3. Partie vor einem liegen.

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Sie bringen Punkte entsprechend der äußeren Leiste. Es gibt auch eine Variante bei der man nur eine Partie spielt. Dafür zählt dann die innere Leiste.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Sehr wenig
Einarbeitungszeit: Kurz

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Preis/Leistung

Für 25€ kann man sich nicht beschweren. Viele Karten und das Pappmaterial wirkt robust. Das Spiel ist durch die Plättchen und die Kartenreihenfolge immer etwas anders.

Meine Meinung

Was gefällt mir an diesem Spiel nicht. Ich finde es Schade, dass man, im Gegensatz zur Neuauflage des Zweispielerspiels, keine Symbole auf den Karten angebracht hat. Bei manchen Zahlenwerten von Rot und Schwarz muss ich so schon etwas überlegen und das ohne Sehschwäche.

Womit wir gleich zu den solala Punkten überleiten. Ich verstehe nicht, warum man hier bei der Kartengestaltung einen anderen Weg gegangen ist, als bei Lost Cities – Das Duell. Dort ergeben die Karten einer Farbe aneinandergereiht ein Panorama. Hier nicht. Hier hat man sich sehr stark am Stil der alten Auflage von Lost Cities orientiert. Gerade weil Kosmos ja eine Spielefamilie daraus macht, finde ich diese Entscheidung seltsam. Spielerisch hat das keine Auswirkungen aber den Perfektionisten in mir stört es ein wenig. Besonders weil sie bei den Kartenrücken ein ähnliches Motiv wie im kleinen Spiel gewählt haben.
Achja … ein wenig störend. Siegpunktmüzen für die Punkte? Hach … Da hätte man sich etwas besseres einfallen lassen können. Ruhm, Kultur, Wissen oder Muesumstickets … irgenwas… nur nicht Siegpunktmünzen 🙂

Kommen wir zu den positiven Dingen. Obwohl etwas von der Spannung beim Ausspielen der Karten verloren geht, weil eben alle Werte zweimal vorkommen, kommt das auf einer anderen Seite wieder herein. Mit den Artefakten hat man ein schönes Element, dass über alle 3 Partien verteilt Punkte bringt. Hier hat man dann schon ein kleines Wettrennen und überlegt…Spiel ich den hohen Wert obwohl ich dadurch eine recht große Lücke habe oder hoffe ich, dass der Mitspieler die Farbe nicht mehr hat um das Artefakt zu holen.

Die Spielende Bedingung geht auch in dieselbe Richtung. Irgendwelche 5 Figuren über Brücken hört sich anfangs noch lange an aber es kann dann ziemlich schnell gehen. Schneller als man geplant hat … aber man wollte doch noch die Punkte für die Wüste maximieren!

Thematisch ist es solide eingebettet. Nicht über drüber aber es ist auch nicht vollkommen abstrakt. Jede Karte ist eine Investition in diese Expedition. Je mehr man investiert desto näher kommt man an dieser verschollene Stadt und desto größer ist auch der Ruhm. Der Leiter der Expedition ist besonders bekannt und sackt mehr Ruhm ein für die gleiche Entdeckung wie der No-Name-Assistent aber seine Schmach ist auch größer, wenn er im Feldlager verschläft.

Ich spiele normalerweise mit der Oben und Unten Variante bei der man mit der zweiten Karte einer Reihe bestimmt ob die Werte eben nach oben oder unten gehen. Damit lässt sich mehr aus einer Starthand mit hohen Karten herausholen und ganz allgemein hat man so viel mehr Möglichkeiten sich selbst das Bein zu stellen…und das ist immer eine gute Sache. Die Variante für das kurze Spiel gefällt mir auch, wenn man mal nicht so viel Zeit hat.

Ich finde das Spiel ist ein schönes einsteigerfreundliches Spiel, dass man eigentlich mit jeder Altersgruppe spielen kann. Die Mitspieler brauchen nicht besonders viel Erfahrung. Wer einfache Kartenablegespiele kennt, sollte mit diesem Spiel auch gut zurecht kommen. Trotzdem finde ich auch, dass man es als erfahrener Spieler immer wieder mal spielen kann, weil dieses Zocklerelement des Zweierspiels auch hier zu finden ist. Man gelangt sehr schnell zu dem Punkt, wo Reihen in allen Farben ausliegen. Was wirfst du jetzt weg? Zwei Spieler haben schon Gelb. Zahlt es sich noch aus in Gelb zu investieren oder kann ich alle wegwerfen? Ist überhaupt noch genug Zeit um diese Karten so loszuwerden?

Kurz zur Spieleranzahl. Zu zweit gefällt mir das kleine Spiel wesentlich besser aber es ist nicht so, dass es unspielbar wäre. Hier nimmt man einfach 30 Karten raus, was das Zufallselement für mein Empfinden zu groß macht. Zu dritt und zu viert funktioniert es prima.

Keltis hat nicht ohne Grund den Spiel des Jahres Preis gewonnen. Das hier ist sehr ähnlich, nur hat Lost Cities tatsächlich ein Thema und schöne Illustrationen.
Einfache Mechanik, reizvolles Zockerelement und ein bisschen Planung über mehrere Partien.

In Summe ergibt das ein gutes Spiel.

Empfehlung

Hier stellt sich die Frage was ihr vom Spiel wollt. Die Spielmechanik wird keinen Innovationspreis gewinnen. Das ist schon Mal klar. Was ist aber der Umkehrschluss?
Auch Wenigspieler und Leute die mit Spielen nicht viel am Hut haben kommen schnell rein und die Mechanik rückt in den Hintergrund. Die Entscheidungen stehen im Vordergrund. Dieses Karten sammeln und ausspielen ist zeitlos ebenso wie das Abenteuerthema und ein bisschen zocken wir doch alle gerne.
Ich habe Spiele wo ich weiß, für Z ist das Thema nichts, Y findet das zu kompliziert, das sieht für X zu kindisch aus, für W ist das zu „brutal“, ABC können mit diesem kreativen Spiel nichts anfangen…usw.
Lost Cities kann ich einfach auf den Tisch bringen und weiß, dass es funktioniert und es ist eine gute Sache ein paar solche Spiele zu haben.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!

Lost Cities – Das Duell

Eines der Spiele, die schon seit ein paar Jahren in meinen Top10 sind, bekommt eine Neuauflage. Na das nehme ich doch gerne als Grund um mir anzuschauen was sich geändert hat. Der Aufbau dieser Rezension ist ein wenig anders als sonst. Ich habe Lost Cities selbst schon rezensiert. Hier werde ich vor allem auf die Unterschied eingehen.

Eckdaten

Autor: Reiner Knizia
Illustrationen, Grafik & 3D: Vincent Dutrait, Anoka Design Studio, Andreas Resch
Verlag: Kosmos (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: Neuauflage 2018; Erstauflage 1999
Spieleranzahl: 2
Dauer: ca 30 Minuten
Schachtelgröße: 20cm x 20cm x 4,6cm
Preis: ca 16€

Ausstattung

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Neues (links und altes Inlay (rechts)

Grafische Gestaltung

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Der alte Schriftzug, der an eine sehr bekannte Filmreihe erinnerte wurde ersetzt.

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Links. Der neue Kartenrücken mit Zentrum und den 6 Expeditionen. Rechts mit Kompass.

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Die neuen Karten (oben) bilden aneinandergereiht ein Panorama.

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Die Farbe rot hat sich am stärksten verändert.

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Hier noch zwei Karten in weiß.

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Die neue 6. Farbe.

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Links ist eine neue Wettkarte rechts die gleiche des alten Sets.

Aufbau

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Der neue Spielplan ist doppelseitig. Oben mit 6 Farben /darunter der alte Plan) und einmal mit den normalen 5.

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Meine Meinung

Na gut. Los geht’s. Was gefällt mir nicht? Die Wettkarten gefallen mir im Vergleich mit den alten nicht ganz so. Die alten erinnern mich an in 80 Tagen um die Welt und ähnliche Abenteuerfilme. Diese Anspielung geht verloren.

Das wars auch schon mit den negativen Punkten, kommen wir zu den solala Punkten. Mir gefällt, dass die neuen Karten aneinandergereiht ein Panorama ergeben. Spitze. Aber vereinzelt gefallen mir die Illustrationen der alten Karten besser.

Was gefällt mir gut? In der Neuauflage findet man zum selben Preis eine 6. Farbe mit der man spielen kann oder auch nicht. Das bringt mehr Abwechslung rein. Das Inlay finde ich auch viel schöner gestaltet. Auf den Karten findet man nun auch Symbole die die Farbe anzeigen. Das kann ganz praktisch sein für Leute mit bestimmten Sehschwächen.

Also vielmehr kann ich dazu gar nicht sagen. Meine urspürngliche Meinung zum Spiel bleibt unverändert. Zugängliches Spiel, dass auch noch  nach dutzenden Partien über die letzten Jahre noch nicht seinen Reiz verloren hat und das sagt schon viel aus, wenn man bedenkt, dass ich in den letzen 4 Jahren ~200 Spiele gespielt habe.

Empfehlung

Lost Cities ist für mich eines der besten Zweipersonenspiele, sofern man nichts allzu strategisches erwartet. Wenn man weiß, dass es darum geht wie sehr man versucht sein Glück auszureizen, kann es jedem Spaß machen.

Vielen Dank an Kosmos für das Rezensionsexemplar!