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Cyclades

Heute schauen wir uns ein Spiel von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc an. Es ist auch Plastik drin und Karten … irgendwie weckt das böse Erinnerungen … Na hoffentlich läuft es diesmal besser…

Eckdaten

Autor: Bruno Cathala; Ludovic Maublanc
Illustrationen: Miguel Coimbra
Verlag: Matagot (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: Erstauflage 2009
Spieleranzahl: 2 – 5
Dauer: 90 – 150min
Schachtelgröße: 39,4cm x 27,9cm x 7,6cm
Preis: ~50€

Ausstattung

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Trotz des guten Materials gibt es doch etwas zu bemängeln. Es sind kaum Aufbewahrungsmöglichkeiten wie z.B. Plastikbeutel vorhanden. Für die Miniaturen schon aber ich bin auch kein Fan davon da alle in einen Beutel zu geben.

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Die Miniaturen der Land- und Seeeinheiten aller Spieler unterscheiden sich

Grafische Gestaltung

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Die grafische Gestaltung ist richtig gut. Über drüber Mythologie eben.

Aufbau

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Aus den Spielplanteilen setzt man das Spielfeld je nach Spieleranzahl zusammen.

Spielfeldgröße: 100cm x 53cm + 40cm x 10cm pro Spieler
Aufbauzeit: 5-6min

Thema

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Auf der Inselgruppe kämpfen mehrere Fraktionen um die Gunst der Götter und die Vorherrschaft.

Besonderheiten

Ziel des Spiels ist es am Ende einer Runde 2 Metropolen zu besitzen.

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Wie kommt man an Metropolen? Entweder hat man auf beliebigen Inseln unter der eigenen Kontrolle alle 4 verschiedenen Gebäudetypen. Dann entfernt man diese Plättchen und errichtet auf einer Insel eine Metropole oder man ergattert 4 Philosophen oder man erobert ganz einfach die Metropole eines anderen Spielers.

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Ja gut … und wie macht man all das? Für alles im Spiel braucht man Geld. Wie kommt man an Geld? Zu Beginn jeder Runde bekommt man Einkommen in Höhe der Füllhörner die man kontrolliert.

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Wer die Insel links oben kontrolliert bekommt 2 Geldstücke jede Runde. Auch für die Kontrolle mancher Meeresfelder bekommt man Geld. Man etabliert so quasi Handelsrouten.

Danach hat man zum Ziel die Gunst eines der 4 Götter zu bekommen. Nur ein Spieler kann die Gunst eines Gottes haben. Ist man z.B. der Startspieler so platziert man seinen Opfermarker bei einem Gott und zwar auf der Stelle, wie viel Geld man bereit ist dafür zu opfern.

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Möchte ein anderer Spieler die Gunst desselben Gottes haben so muss er mehr bieten. Man wird daraufhin von dort vertrieben und muss seinen Marker auf einen anderen Gott setzen.

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Grün wurde überboten und muss sich eine neuen Position suchen.

Was machen die einzelnen Götter? Ares schenkt einem eine Landeinheit und man darf weitere kaufen. Man kann Einheiten von einer Insel auf eine andere bewegen, sofern eine durchgehende Verbindung mittels eigener Schiffe vorhanden ist und man kann Festungen bauen, die die Verteidigung einer Insel erhöhen.

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Poseidon macht fast dasselbe wie Ares nur eben auf dem Wasser. Seeeinheiten, Häfen und erlaubt das bewegen von Flotten.

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Der Göttervater Zeus, schenkt uns Priester die permanent die Kosten für Göttergaben senken dh. wenn ich später 5 Geld für Ares biete und 2 Priester hab, bezahl ich nur 3 Geld. Mit ihm kann man auch Tempel bauen, die die Kosten einer Kreaturenkarte senken und für 1 Geld kann ich auch eine ausliegende Kreaturenkarte abwerfen und ersetzen.

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Athene bringt uns Philosophen und erlaubt es uns Universitäten zu bauen. Beides bringt spielerisch zwar nicht so viel aber es wird für Metropolen benötigt.

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Last but not least: Apollo. Um sich hierhin zu platzieren muss man gar nichts bieten und es können auch mehrere Spieler die Gunst Apollos bekommen. Hier bekommt man 1 Geld oder sogar 4 wenn man nur 1 Insel kontrolliert. Der 1. Spieler der die Gunst Apollos bekommt, erhält einen Wohlstandsmarker, den er auf irgendeiner Insel platzieren kann und erhöht so das Einkommen permanent um 1 – solange man diese Insel kontrolliert.

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Haben alle einen Platz gefunden werden nun von oben nach unten die Aktionen ausgeführt. Wenn man an der Reihe ist, kann man auch die Effekte einer oder mehrerer Kreaturen nutzen, sofern man sie bezahlen kann und nicht Apollo genommen hat.

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Der Kraken kann ganze Flotten zerstören

Manche von ihnen bringen auch eine Figur auf das Spielfeld, die einen andauernden Effekt bis Mitten in die nächste Runde hat. Die meisten anderen sind Sonderaktionen wie z.B. das entfernen eines gegernischen Schiffs und man kann stattdessen ein eigenes platzieren oder man stiehlt von den Mitspielern Geld/Priester/Philosophen, erhält nochmal Einkommen, kann Armeen per Lufttaxi auf andere Inseln bringen, usw..

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Gelb greift die Insel von Grün mit 3 Einheiten (3*Stärke 1) an. Grün hat 1 Einheit in der Verteidiung und 1 Festung (2*Stärke 1). Es wird gewürfelt. Grün gewinnt. Dh. Gelb verliert 1 Einheit. Beide Spieler beschließen sich nicht zurück zu ziehen.

Treffen Land- oder Seeeinheiten von unterschiedlichen Fraktionen aufeinander, kommt es zum Kampf. Der ist ganz einfach. Man nimmt die Anzahl der Truppen. Addiert noch Punkte für Häfen oder Festungen und würfelt. Der Würfel hat Werte von 0-3.

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… Gleichstand. Beide Spieler verlieren eine Einheit. Die Festung wird nicht mehr verteidigt und ist somit nutzlos. Gelb gewinnt.

Der mit dem niedrigeren Wert unterliegt und verliert eine Einheit. Bei Gleichstand verlieren beide eine Einheit. Evtl. können sich die Spieler nun zurückziehen. Können oder wollen sie nicht, wird der Kampf fortgesetzt. Der letzte der steht gewinnt.

Hat am Ende einer Runde ein Spieler 2 Metropolen unter seiner Kontrolle dann endet das Spiel. Bei Gleichstand entscheidet das restliche Gold.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Anfangs dauert es eine Weile bis man einzelne Abläufe erklärt hat. Vor allem die Fähigkeiten der Kreaturen.
Einarbeitungszeit: Nach ein paar Zügen gings bei uns gut dahin.

Die Version die ich online bestellt habe war regeltechnisch eine Mogelpackung. Es war zwar angeschrieben, dass eine deutsche Anleitung vorhanden ist aber dem war nicht so.
Ich hab mir dann online die Anleitung ausgedruckt.Das Material ist komplett sprachneutral also macht das nichts.

Preis/Leistung

Das Spiel ist nicht gerade günstig aber das Material ist gut. Zum Spiel selber kann ich nur sagen. Es hängt auch sehr davon ab was ihr für Spieler seid. Mehr dazu unten.

Meine Meinung

Ok fangen wir mit den negativen Punkten an. Wieso zum Geier sind so wenig Plastikbeutel in der Schachtel. Das ist für so ein hochpreisiges Produkt echt nervig! Achja … normalerweise rege ich mich nicht über die aufgedruckte Spieldauer auf, weil sie in den meisten Fällen so irgendwie hinkommt… aber hier: 45min! Das ich nicht lache. Vielleicht im Zweierspiel, wenn einer klar gewinnt. Es sind eher 90 – 120 min. Schon ein Unterschied würde ich sagen.

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Neutrale Punkte. Worauf ich ein wenig herumreiten werde sind die Minis. Keine Angst … die Qualität von denen stimmt und mir gefällt, dass es für jede Spielerfarbe andere Minis gibt. Da gibts den Speertyp, die zwei Schwertertypen mit Schild und den ganz harten Berserkertypen mit 2 Schwertern. Sehen alle aus so wie man sich antike griechische Fantasykrieger vorstellen würde. … Achja ich hab eine Fraktion vergessen. Die Amazonen. Bewaffnet mit einem Bogen und 2 dolchartigen Waffen. Bis jetzt auch noch ok, kann immer noch eine tolle Kriege… oh Moment. Warum hat die kaum was an? Das sieht nicht wie eine Rüstung aus. Nicht besonders clever so in den Krieg zu ziehen. Ich mein ja nur … Klar haben wir es hier mit Fantasy zu tun aber die männlichen Minis haben zumindest teilweise sowas wie Rüstung an. Fällt das während des Spielens ins Gewicht … nein. Das fällt kaum auf. Ist es ärgerlich … ja… irgendwie schon. Selbst eine Fantasywelt sollte in sich Sinn ergeben.

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Pluspunkte.Ich habe ja zu Beginn eine Anspielung auf Kleopatra und die Baumeister geamacht. Wenn es nicht drauf stünde würde man sich nicht denken, dass die zwei Spiele dieselben Autoren haben. Hier ist das Regelwerk sooo klar und bombensicher. Es gibt nur wenige Elemente wo es Ausnahmen gibt. Meistens bei den Kreaturen. Der Kraken bleibt auf dem Spielfeld, taucht aber wo anders wieder auf. Der Minotaurus stirbt bei der Verteidigung als letzter…sowas in der Art. Die Gründe hierfür sind einerseits spielmechanisch und andererseits im Thema zu finden. Der Minotaurus stirbt natürlich als Letzer, weil man zuerst in sein Labyrinth muss…

Ich finde das Spiel ist ein herrlicher Mix aus Strategie, Taktik, Aufbau und Kampf. Man kann sich nicht nur auf eine Sache konzentrieren. Wer nur versucht andere Inseln zu erobern, wird es sehr schwer haben, weil die Mitspieler einfach Poseidon oder Ares blockieren werden – wenn sie können und aufgepasst haben. Mit einem Pegasus gehts natürlich unkomplizierter aber der ist nur einmal im Deck und es gibt auch Konter. Wer nur friedlich seine Städtchen aufbaut ohne sich um die Flotte und die Armee zu kümmern, heftet sich auch eine Zielscheibe an den Rücken. So sucht man permanent einen Mittelweg.

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… du kannst nicht … vorbei!

Das Spiel hat dabei eine sehr taktische Komponente, weil manche Dinge erst zu Beginn einer Runde klar sind. Wie ist die Reihenfolge bei den Göttern und welche Kreaturen liegen aus. Das hat Auswirkungen. Angenommen der Pegasus lag vorige Runde für 3 Geld aus und keiner hat ihn gekauft. Mein Plan ist es Ares zu Nutzen um nächste Runde meine Armee zu vergrößern und mit dem billigeren Pegasus eine seiner Inseln zu erobern.
Nächste Runde kommt es wie es kommen muss: Zeus vor Ares …  was jetzt natürlich blöd ist. Weil der Spieler der Zeus hat, einfach den Pegasus abwerfen könnte. Sichere ich mir jetzt Zeus um den Pegasus doch zu bekommen und nehme in Kauf, dass ich eine kleinere Armee habe … was mit etwas Pech dazu führt, dass ich alle Invasionstruppen verliere oder mach ich etwas komplett anderes? Aaah … diese Entscheidungen.

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Ich finde den Bietmechanismus herrlich. Ganz besonders gefällt mir, dass das Geld hinter dem Sichtschirm gebunkert wird. DAS ist der einzige Grund warum diese wunderschönen Schirme überhaupt in der Schachtel sind. Ich habe andere Bietspiele gespielt, wo man genau gesehen hat, wer wieviel Geld hat. Das kann schon Mal dazu führen, dass Mitspieler sehr genaue Kalkulationen anstellen. Das dauert und ist irgendwie … langweilig. Hier … Nicht so. Man weiß zwar ungefähr, wer viel Geld ausgegeben und wer die letzten Züge gespart hat aber eben nicht genau. Das sorgt dafür, dass man beim Bieten immer eine Ungewissheit dabei hat und man überlegt doch noch etwas mehr auszugeben, nur um sicher zu gehen aber dann hat man wieder zu wenig Geld für das was man danach machen wollten. Aaah … diese Entscheidungen. Grandios.

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Es gibt auch noch andere Spiele vom selben Verlag die auf den ersten Blick ähnlich wirken: Ein Mix aus Strategie, Taktik und Kampf. Ich hab mich dann für Cyclades entschieden, weil es am einsteigerfreundlichsten gewirkt hat und genau das hab ich gesucht. Es liegen immer nur maximal 3 Kreaturen gleichzeitig aus. Da kann man in der ersten Partie mit dem voranschreiten die Kreaturen einführen. Kämpfe sind wunderbar einfach und das Spielziel ist auch immer klar. Wenn ich mir da Kemet ansehe, mit den dutzenden Plättchen die immer ausliegen und Kampfkarten oder Inis mit seinen seltsamen Siegbedingungen oder wenn wir das ganze ausweiten etwas ähnliches Scythe…Das alles ist schon eine ganze Ecke komplexer. Hier hab ich eine 4-seitige Anleitung und weiß alles was ich wissen muss. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man das Spiel mit kompletten Neulingen spielen kann.

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Cyclades besitzt eine nicht unbedingt kleine Anzahl von destruktiven Elementen. Da wird einem das Geld geklaut, Gebäude zerstört oder eine Invasionsarmee steht vor der Haustür. Normalerweise würde mich das in Summe wahnsinnig machen aber … man wird hier nicht aus dem Spiel geworfen. Bleibt eine Insel übrig so darf sie nur angegriffen werden, wenn der Invasor dadurch das Spiel gewinnt. Das passiert eher selten. Also sitzt man dann auf einer Insel. Schlecht oder? Jein. Weil dann bekommt man von Apollo 4 Geld statt 1 und da man wahrscheinlich der 1. ist auch einen Wohlstandsmarker. Je nachdem wieviel Einkommen man auf der Insel hat, hat man auf einmal einen Riesen Batzen Geld und kann wieder recht gut mitbieten oder … an der Stelle schöne Grüße an die Stammgruppe … hat ein wenig Glück, kauft einen Kraken und versenkt mehr als die Hälfte aller feindlichen Schiffe in einem Zug… Kurz.  Ein Comeback ist möglich, weil am Ende die meisten Spieler 1 Metropole kontrollieren und es nur mehr darum geht, wer an eine zweite Metropole kommt. Diplomatisch versucht man dann, den Sieg des Spielers der am einfachsten gewinnen kann zu blockieren ohne dadurch jemandem  einen Vorteil zu geben und hofft das keiner merkt, dass man selber auch gewinnen könnte 🙂

Hier kommt erst so richtig die Balance des Spiels hervor. Klar sind Poseidon und Ares immer sehr beliebt. Immerhin kommt man am einfachsten an eine zweite Metropole wenn man sie jemand anderem klaut. Aber auch Athene ist nicht zu unterschätzen. Philiosophen sind wie eine Uhr die beinahe unaufhaltsam tickt. Hat man dann schon zwei, muss auch verhindert werden, dass man das bekommt. Zeus mag auf den 1. Blick dagegen total untergehen. So spät im Spiel sind die Priester nicht unbedingt Spitzenklasse aber dafür kann die Spezialfähigkeit spielentscheidend sein. Durch die Priester hat man mehr Geld übrig um nach einer Kreaturenkarte suchen die man haben will und nutzt deren Spezialfähigkeiten stark aus. Da ist sicher was dabei, dass den Sieg eines anderen verhindert oder einem weiterhilft. Vorausgesetzt natürlich die anderen haben einem eine Kreaturenkarte übrig gelassen.

Das Beste kommt bekanntlich ja zum Schluss. Das ist auch hier so. Das Spiel bindet alle Spieler auf dem Spielfeld in das Spiel ein. Ob man offen paktiert oder beim Bieten durch die Platzierung eines Steins eine ganze Kaskade an „NEIN!!!…WIESO!“s am Tisch auslöst. Jeder trägt seinen Teil zum Spiel bei. Da kann man nicht still in einer Ecke sitzen und sein eigenes Süppchen kochen. Man kontrolliert sie zwar aber kein Spieler ist eine Insel. Man betrachtet argwöhnlisch wie sich von links eine Flotte annähert. Die Kreaturen in der Auslage verheißen auch nichts Gutes und da ist noch wer, der schon recht viele Philosophen hat.

In Summe macht das ein richtig gut ausbalanciertes Spiel. Ein paar Abzüge gibt es aber wegen des mangelnden Verpackungsmaterials (da kann man sich echt was von der Seefahrer Jubliäumsedition abschauen) und den „immersion-breaking“ Amazonen Minis.

Gut+

Empfehlung

Wen die direkte interaktion nicht stört und ein Spiel mit einem Mix aus Strategie und Kampf sucht aber unbedingt eine niedrige Einstiegshürde haben will … ja … ihr seid fündig geworden.

 

 

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Azul

Der Hype Zug fährt in die Station ein. Azul wurde in vielen Medien bereits gelobt. Das heißt aber noch lange nicht, dass es auch meinen Geschmack trifft. Einsteigen oder weiterfahren lassen?

Eckdaten

Autor: Michael Kiesling
Illustrationen: Chris Quilliams
Verlag: Plan B Games im Vertrieb von Pegasus Spiele (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2017
Spieleranzahl: 2-4
Dauer: 20 – 45min
Schachtelgröße: 26cm x 26cm x 7cm
Preis: ~35€

Ausstattung

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Im Spiel haben wir ein paar dicke Pappteile, einen kleinen Pappmarker 4 Holzwürfel und natürlich ein ganzer Beutel voller Steinchen aus ich weiß nicht was für einem Material 🙂

Grafische Gestaltung

Mir gefällt die Gestaltung richtig gut.

Aufbau

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Spielfeldgröße: 24cm x 24cm für die Spielerauslage. ca 40cm x 30cm für die Manufakturen und der Schachteldeckel braucht auch 26cm x 26cm
Aufbauzeit: 1:30 min

Thema

ja hmm … wir verlegen portugiesische Fliesen.

Besonderheiten

Ziel des Spiels ist die Auslage mit Fliesen nach gewissen Kriterien zu verfliesen. Eine Partie Azul gliedert sich in mehrere Runden. Jede Runde startet mit einer gewissen Anzahl von Manufakturen (einer der Bierdeckel) auf welche vier zufällige Fliesen platziert werden. In der Mitte liegt zu Beginn nur der Startspielermarker.

Wenn man an der Reihe ist nimmt man alle Fliesen einer Farbe von einer Manufaktur und die restlichen wandern in die Mitte. Die Fliese(n) die man bekommen hat, legt man in eine der 5 Zeilen die man hat. Wichtig: In jede Zeile kann nur eine Fliese gelegt werden. Wenn man mehr Fliesen nimmt als Platz haben landen die restlichen in der Bodenreihe.

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Puh … in der Mitte liegen nun 3 rote Fliesen … das ist schon interessant.

Alternativ kann man alle Fliesen einer Farbe aus der Mitte nehmen. Der 1. Spieler der das macht, muss auch den Startspielermarker nehmen. Dieser landet ebenfalls in der Bodenreihe … was genau ist die Bodenreihe?

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In der Bodenreihe (unten) liegt nun der Startspielermarker. Fliesen die man nimmt aber nicht in den Zeillen platzieren kann landen auch hier. Je nachdem wieviele man hat bekommt man Minuspunkte.

Alles was in die Bodenreihe gelegt wird, bringt am Ende einer Runde Minuspunkte. Je nachdem wieviel hier bereits liegt.

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Wurden alle Fliesen genommen beginnt die Verfliesungsphase. Aus jeder vollständigen Zeile wandert eine Fliese rüber an die entsprechende Stelle im Muster.

Wurden alle ausliegenden Fliesen genommen wird es Zeit sie rüber zu legen und Punkte zu bekommen. Wurde eine Reihe vollständig gefüllt, wandert die Fliese ganz rechts rüber auf das entsprechende Feld. Die Fliesen in der Reihe die dann evtl. noch dort liegen landen in der Schachtel.

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Die Fliesen in unnvollständigen Reihen bleiben liegen.

Jetzt bekommt man Punkte. Liegt eine Fliese ohne vertikal oder horizontal angrenzende Fliesen gibts einen Punkt. Liegen dort hingegen welche, so bekommt man so viele Punkte wie die Länge der durchgehenden Reihe bzw. Spalte ist.

Unvollständige Reihen werden nicht abgeräumt.

Eine neue Runde beginnt. Das Spiel endet wenn ein Spieler eine Zeile komplett mit Fliesen ausgefüllt hat. Bonuspunkte gibt es noch für vollständige horizontale und vertikale Reihen und wenn man alle 5 Felder einer Farbe ausgefüllt hat.

Auf der Rückseite kann man noch mit einer Variante spielen.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: sehr gering
Einarbeitungszeit: kurz

Preis/Leistung

Das Spiel kostet so um die 35€. Dafür bekommt man 100 dieser schönen Steine. Das Pappmaterial ist dick, der Beutel schön und die Gestaltung macht auch was her.
Wie ist das Spiel? Dazu sollte man in den nächsten Abschnitt schauen.

Meine Meinung

Beginnen wir wie immer mit den Kritikpunkten. Was ich solala fand ist teilweise das rüberschieben der Steine. Eigentlich sollte man ja die Steine ganz rechts nehmen. Wenn aber in der linken Spalte im Muster schon Steine liegen gestaltet sich das schwieriger als man glaubt. Da nehm ich besser einen äußeren Stein.
Was ich noch solala fand waren meine Spielbretter. Die lagen nicht ganz auf. Da musste ich ein bisschen nachhelfen und vosichtig etwas biegen. Aber kein Drama.

Kommen wir zu den positiven Punkten. Ja ich springe auch auf den Hype Zug mit auf. Azul ist ein tolles Spiel. Ich hatte vom Spiel eine Menge erwartet, da ich schon ein paar Rezensionen dazu gelesen/gesehen hatte und es hat mich nicht enttäuscht. Man sollte aber wissen was es ganz klar nicht ist. Es ist kein Spiel, dass man tagtäglich rausholt um immer besser zu werden aber jede Woche 2-3 Partien Azul. Ja da bin ich dabei.

Es ist ein Spiel, dass sehr einfach zu erklären ist. Die Regeln sind kurz und nach ein paar Minuten hat man es verstanden. Wie gewertet wird, sollte man später noch einmal wiederholen aber im Großen und Ganzen ist es ziemlich simpel.

Simpel bedeutet aber nicht, dass das Spiel keine Tiefe hat. Man sollte simpel vielleicht durch klar ersetzen. Man sieht sehr schnell was das Dilemma ist, dass sich vor einem ausbreitet. Das heißt nicht das die Lösung einfach ist. Alle Ziele die man verfolgen kann wiedersprechen sich nämlich. 5 von einer Sorte zu haben ist richtig gut aber dadurch, dass in jeder Zeile/Spalte jede Farbe einmalig vorkommt tu ich mir dann natürlich schwerer Zeilen oder Spalten vollzumachen. Mit einer vollen Zeile kann man schnell das Spielende herbeiführen aber reichen die Punkte auch aus um zu gewinnen?

Was mir auch sehr gut gefällt ist wie sich die Fliesen in der Mitte sammeln. Man will eigentlich nicht der Erste sein, der hier zugreift aber Runde für Runde wird es interessanter…und jetzt kommt der Knackpunkt … bis es auf einmal nicht mehr interessant ist, weil hier zuviele Fliesen liegen und man keinen Platz dafür hat. Das ist so ein kleines Zockerelement, dass hier Würze reinbringt. Wann greift man zu? Was werden die anderen machen? Ist dann die richtige Anzahl Fliesen da?

Das Spiel hat auch eine recht solide Planbarkeit. Man kann aber auch Pech haben, wenn in einer wichtigen Runde nicht die Fliesen nachkommen, die man gerne hätte und man seine 5er Reihe nicht voll bekommt. Bei 3-4 Personen zumindest. Im  Zweierspiel erinnert mich Azul in diesem Aspekt ein wenig an Kingdom Builder. In einer Zweierpartie Azul kommt man wahrscheinlich einmal durch den Beutel. +- 1-2 Runden. Genauso wie man bei Kingdom Builder zu zweit so ungefähr einmal durch den Kartenstapel kommt. Wer hier bei Azul eine Farbe in eine 5er Reihe einbaut von der schon mehr als 10 weg sind, riskiert schon viel. Immerhin werden die Fliesen dann auch noch auf die Manufakturen aufgeteilt und auf einmal geht der Plan nicht auf oder man bruacht dafür zu viele Aktionen.

Was ich anderswo noch gelesen habe ist, dass es zu zweit „fies“ sein kann. Keine Angst ihr Freunde des gepflegten ruhigen Spiels. Man kann es auch gemütlich nebeneinander spielen, ohne Hintergedanken….aber es wird hin und wieder passieren, dass man dann unabsichtlich etwas macht, was dem anderen nicht so sehr in den Kram passt. Man kann es natürlich auch darauf anlegen, den anderen im Auge zu behalten und ihm, wenn möglich die wichtigsten Fliesen wegzunehmen. Es ist also für jeden was dabei.
Dafür zwei Daumen nach oben.

Was das Spiel antreibt ist die Haptik der Steine kombiniert mit dem Puzzle/Sudoku Reiz und dem geschickten Sammeln der Fliesen. Man hat Tiefe ohne dass es einen überfordert. Die Spielzeit ist angenehm und ich kann es mit Vielspielern und Leuten spielen, die kaum spielen. Ist es noch zu früh um zu behaupten, dass das Spiel ideal als Spiel des Jahres Kandidat geeignet ist? Hmmm….nein.

Für den Anfang Sehr Gut-. Wenn es seinen Reiz beibehält steht einer Aufwertung aber nichts im Weg.

Empfehlung

Wenn man nichts gegen abstrakte Spiele hat und gerne puzzelt, schaut euch Azul an.
Man hat es schnell erklärt und kann es eigentlich mit jedem spielen. Vom älteren Kindern bis hin zur Oma.

Ist es ein strategisches Schwergewicht? Nein.

Lancaster

Auf geht’s Ins Mittelalter… Die Zeit von Rittern und Knappen, Königen und Kriegen und … Parlamentssitzungen …

Eckdaten

Autor: Matthias Cramer
Illustrationen: Martin Hoffmann, Claus Stephan
Verlag: Queen Games
Erscheinungsjahr: 2011
Spieleranzahl: 2 – 5
Dauer: 60 – 90
Preis: ca 35€

Ausstattung

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Das Spiel beinhaltet viel Holz und dicke Pappe. Sehr gute Qualität.

Grafische Gestaltung

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Das Cover gefällt mir sehr gut aber sonst … Es sieht für meinen Geschmack schon etwas altbacken aus. Die Big Box Version des Spieles hat einen neuen Spielplan der aufgehübscht wurde aber ich finde, dass auch das andere Material einen neuen Anstrich vertragen könnte. Es ist jetzt nichts, wo ich sage: Nein geht gar nicht… nur ich finde so sieht das Spiel etwas langweiliger aus als es ist.

Aufbau

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Spielfeldgröße: 72cm x 56cm + 13cm x 38cm pro Spieler
Aufbauzeit: ca 4min

Thema

Der König befindet sich im Krieg mit Frankreich. Wir sind Adelige die zu dessen rechter Hand werden wollen. Dafür steigen wir in seinem Ansehen. Wir können mit unseren Rittern in den Krieg ziehen, uns Verbündete in den Grafschaften suchen oder unsere Burg ausbauen. Natürlich dürfen wir auch nicht auf die Wahlen im Parlament vergessen. Dort versuchen wir unsere Interessen durchzusetzen.

Besonderheiten

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Unsere Startritter. Daneben sieht man den Ablauf einer Runde.

Jeder von uns hat eine Startburg, zwei Ritter,  2 Knappen und zwei Gold. Für die Wahl haben wir noch einen Stimmarker (der Lord selbst). Ein Teil unserer Burg ist bereits ausgebaut und liefert eigentständig Ertrag. Dieses Startplättchen dürfen wir selbst auswählen.

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Das Tableau. Ein Bereich ist bereits ausgebaut. Um die anderen Erträge zu bekommen, muss man einen Ritter einsetzen.

Was können wir jetzt machen? Der Reihe nach setzt jeder einen Ritter ein. Zur Auswahl stehen die Counties, der Krieg mit Frankreich oder die eigene Burg.

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Rot hat einen Ritter der Stärke 2 und vertreibt Gelb …

Setzt man ihn in ein County so muss er die Stärkevoraussetzung erfüllen. Wird. z.B ein Ritter der Stärke 3 benötigt kann ich keinen der Stärke 1 reinsetzen. Was will man in so einem County? Hier bekommt man je nach County, einen Bonus oder man kann den Lord des Counties als Verbündeten gewinnen. Gegen einen Goldbetrag geht auch beides.

Was aber wenn ein County schon von einem Mitspieler besetzt wurde? Tja … man vertreibt ihn einfach, wenn man stärker ist. Dafür kann man einen Ritter + Knappen verwenden. Dann wirft man ihn einfach raus.

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Gelb kommt mit zwei Knappen zurück und vertreibt nun wieder Rot.

Jede Runde kommen zwei neue Konfliktekarten im Krieg mit Frankreich hinzu. Am Ende einer Runde gilt ess mindestens die aufgedruckte Zahl zu erreichen. Mehrere Spieler können hier ihre Ritter einsetzen. Gelingt das Unterfangen, so bekommt man je nach Stärke der eingesetzten Rittertruppe Punkte. Siegt man nicht, so wandern die Karten nach unten und man bekommt die eingesetzten Ritter nicht zurück. Gelingt ein Sieg auch im 2. Anlauf nicht, muss man Lösegeld für die Ritter bezahlen oder sie … naja … werden einen Kopf kürzer gemacht.

Man kann Ritter auch noch in der Burg auf einem Feld einsetzten, dass man noch nicht ausgebaut hat und so einen Bonus bekommen.

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Oben sieht man die aktuellen Gesetze. Darunter diese über die abgestimmt wird.

Haben alle ihre Ritter eingesetzt geht es zur Abstimmung. Es sind immer 3 Gesetze aktiv und es stehen 3 zur Abstimmung. Das geschieht nacheinander. Verdeckt wählt jeder aus, ob er für oder gegen das neue Gesetz ist. Mit den Stimmwürfeln kann man zusätzliches Gewicht in die Waagschale werfen.

Nach der Abstimmung tritt sofort der Effekt der Gesetze in Kraft.

Jetzt bekommt man Erträge für das Castle, die Counties und die Konflikte werden ausgewertet.

Nach 5 Runden ist das Spiel vorbei. Zusätzliche Punkte bekommt man für die größte Rittermacht, die meisten Burgausbauten und die Verbündeten.

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Hinter dem Sichtschirm bunkert man Knappen und Gold und man sieht auch wofür es bei Spielende nochmal Punkte gibt.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: ein paar Seiten
Einarbeitungszeit: Den grundsätzlichen Spielablauf hat man recht schnell heraus. Symbole muss man schon noch ein paar Mal nachschauen aber dafür eignet sich die Anleitung gut.

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Preis/Leistung

Was hier materialtechnisch vorhanden ist, ist sehr schön.  Es ist robust und wird sich kaum abnutzen. Das Spiel selbst passt sich sehr an die Spielart der Mitspieler an. Starbonus und Gesetzesreihenfolge ändert sich. Preis/Leistung passt für mich.

Meine Meinung

Was gefällt mir an Lancaster nicht…

Als neutraler Punkt muss man die Optik nennen. Dazu hab ich oben schon etwas gesagt. Ein weiterer Punkt wäre meiner Meinung nach die Spieleranzahl. Am meisten betrifft das, das Spiel zu dritt. Zu zweit finde ich es auch nur solala… weil man auf Sonderregeln zurückgreifen muss. Bei 3 Spielern ist für meinen Geschmack einfach zu wenig auf dem Brett und dem Verhandlungstisch los.

Ansonsten. Tolles Einsetzspiel. Thema gefällt mir und wurde auch gut umgesetzt. Ressourcenmanagement und der Ausbau des eigenen Tableaus ist überschaubar. Das wichtigste spielt sich zentral ab. Hier hat man im Gegensatz zu anderen Spielen des Genres viel Interaktion. In den Counties hat man die Möglichkeit Ritter von besetzten Feldern zu vertreiben, wenn man es sich leisten kann. Im Konflikt hat man ein Mehrheitensystem. Da will man einerseits nicht zu früh reinsetzen, weil man keine Niederlage riskieren will. Andererseits will man auch nicht zu lange warten, weil die besten Sofortboni sonst weg sind oder man bei einem Gleichstand das Nachsehen hat.
Gesetze sind immer wieder spannend. Wer wird wofür stimmen. Wie viele Stimmen soll man verwenden. Hier kann man auch mehr verhandeln und versuchen unschlüssige Wähler auf eine Seite zu ziehen. Du siehst ja, du musst gegen das Gesetz stimmen, weil Philipp als einziger davon profitieren würde. Stimmt doch gar nicht… er hat doch auch schon die Ritter…ja aber das Gesetz wäre besser weil er im nächsten Zug mehr Vorteile davon hat…Blödsinn. Wie sollen diese Vorteile aussehen…ähm… 😉
Wem sowas nicht gefällt. Man muss das ja nicht machen aber es bietet sich an.

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Zwei 1er Scheiben sind genauso dick wie eine 2er Scheibe.

Das Material gefällt mir sehr gut. Die Ritterwürfel sind super.  Die Idee dafür ist richtig genial. Knappen und Münzen sind auch schön. Der Spielplan, die Tableaus, Konflikt- und Gesetzeskarten sind sehr robust.

Gut+

Empfehlung

Für Spieler die schon etwas Erfahrung mit Strategiespielen gesammelt haben und auf Interaktion stehen geb ich eine klare Empfehlung.

Wer ein riesiges Tableau haben und eine große Wirtschaft aufziehen will, ist hier falsch.