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Rezensionsupdate Februar 2018

7 Wonders Duel: Ich muss das Spiel nochmals abwerten. Vor allem weil wir dieses Jahr auch wieder recht viel 7 Wonders gespielt haben und ich dadurch die Unterschiede noch besser sehe. Das 3. Zeitalter ist einfach zu glückslastig. Wenn du da 2 Mal Pech hast und für den Mitspieler die richtigen Karten aufgedeckt werden, ist Schluss. So sehr ich diese Idee mit den 3 Siegbedingungen liebe, es ist einfach nur ärgerlich, wenn sowas passiert, weil du auch nichts dagegen tun kannst. Beim großen Geschwisterchen entscheidet der Mitspieler welche Karten er dir weitergibt. Da kann man dann schön Danke sagen, wenn einer nicht aufpasst und merkt, dass man einen Haufen Militär hat. Es ist aber nicht das Ende der Welt, weil es nur ein Punktelieferant ist und nicht das ganze Spiel beendet. Ich hab mittlerweile keine Lust mehr dieses Spiel zu spielen. Das ist, glaub ich, das Spiel, dass in meinem Ansehen am tiefsten gefallen ist. Ein CivSpiel mit mehreren Siegbedingungen in unter 30min. Dazu noch tolle Illustrationen…das hat anscheinend über die Mängel hinweggetäuscht. Genügend.

DC Superhelden: Ebenfalls eine Abwertung. Der Deckbau mit der kleinen Auslage ist voll in Ordnung aber mittlerweile ist mir das zu glückslastig. Grade dann, wenn ich es mit Dominion vergleiche. Das Lösen diese Puzzles genieße ich viel mehr. Hier mache ich das Beste aus den Karten die ich bekomme. Das es für dieses Spiel keinen kooperativen Modus oder eine Erweiterung mit mehr Karten gibt tun ihr Übriges. Befriedigend

Junk Art: Die Tendenz nach oben ist verschwunden. Es ist ein gutes Geschicklichkeitsspiel aber diese heiße Liebe zu solchen Spielen ist wieder abgebrannt und kommt nur sporadisch wieder hoch.

Machi Koro: Bekommt auch eine Abwertung, obwohl das Zockerfeeling hier ganz gut rüberkommt und es auch bei den Wenigspielern sehr gut ankommt. Mir ist der Einfluss, den ich als aktiver Spieler habe aber zu gering. Gut –

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Meine Lieblinge des Jahres 2015

Bevor ich mich am Mittwoch in die Weihnachtsferien verabschiede, möchte ich kur nochmal auf meine Highlights des letzten Jahres eingehen. Keine Top 10 oder ähnliches sondern einfach nur ein paar Kategorien, die mir spontan eingefallen sind.

 

Einfaches Würfelspiel: Machi Koro + Großstadt
Einfaches und abwechslungsreiches Spiel. Die Erweiterung gehört für mich fix dazu. Es würde zwar auch ohne gehen aber für die Abwechslung braucht man sie schon.

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Kleines Kartenspiel mit viel Spiel: Die Portale von Molthar
Kleines, feines Kartenspiel mit guter Spielzeit und hohem Taktikanteil.

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Stichspiel: UGO!
Durch die Art der Kartenablage und mit den Bauern gibt es ein paar schöne, frische Elemente, die den kompletten Spielablauf beeinflussen.

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Spiel für Zwei: 7 Wonders: Duel (Rezension in Arbeit)
Hier möchte ich der Rezension nichts vorweg nehmen, nur soviel. Es hat mich schwer beeindruckt.

Für Zwischendurch: Sushi Go
Leichtes Kartenspiel in dem man unterschiedliche Sets sammeln muss. Niedliche Grafik, schnell erklärt und in unter 30 Minuten gespielt.

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Es geht nicht ums gewinnen: Colt Express
Super umgesetztes Thema, 3D Zug und einiges an Chaos. Wo kann man sich ein Ticket kaufen?

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Beste Erweiterung: Dominion – Abenteuer
Sinnvolle Ergänzungen…anknüpfen an Bewährtes…irgendwie erinnert mich das an den neuen Star Wars Film 🙂

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Mein Lieblingsspiel 2015: Orléans
Das Spiel hat bei mir diesen „Nochmal! Dieses Mal versuch ich x in Kombination mit y“ Effekt ausgelöst, der bis heute anhält.

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Erweiterung: Machi Koro – Großstadt

Unser kleines Städtchen wächst zu einer Großstadt! Wir errichten einen Hafen, investieren in IT Unternehmen und renovieren alte Weingüter. Na hoffentlich kommt auch irgendwann das Personal aus dem Urlaub zurück. Die sind nämlich alle vor Wochen zum Flughafen gefahren…

Eckdaten

Zum großen Teil gleichgeblieben (hier gehts zur Rezension von Machi Koro)
Verlag: Kosmso (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2015
Dauer: zwischen 35 und 45 Minuten
Ausstattung

Großstadt - Ausstattung
Großstadt – Ausstattung

Die Erweiterung zu Machi Koro besteht nur aus Karten. Diese lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. die „Hafen“ Karten und die „Spezial“ Karten. Zusätzlich gibts noch drei neue Großprojekte von denen zwei in beiden Teilerweiterungen gebraucht werden.

Aufbau

Spielaufbau für 3 Personen
Spielaufbau für 3 Personen

Spielfeldgröße: 50cm x 25cm für die Auslage, ca 55cmx30cm/Spieler
Aufbauzeit: ~2min

Die Auslage

Gespielt wird in der Erweiterung nach der „Komme was wolle“ Variante mit einer kleinen Abänderung. Es gibt immer 2 Stapel mit besonderen Unternehmen. 5 Unternehmen die bei einer 6 oder weniger aktiv werden und 5 die bei einer 7 oder mehr aktiv werden.

Die neuen Großprojekte

Neue Großprojekte
Neue Großprojekte

In den Erweiterungen verwenden wir drei weitere Großprojekten von denen eines schon zu Beginn errichtet ist. Das Rathaus liefert immer dann 1 Münze, wenn zu Beginn der Bauphase keines hat. So fallen Nullrunden, in denen man gar nichts machen kann, weg. Der Hafen erlaubt es bei mindesten 10 Würfelaugen zwei dazu zu addieren und der Flughafen gibt einen immer 10 Geld, wenn man in dieser Runde nichts gekauft hat. Der Flughafen wird nur verwendet, wenn die Erweiterung Hafen dabei ist.

Die Erweiterung „Hafen“

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Diese Erweiterung besteht aus 10 neuen Unternehmen. Für drei davon, benötigt man einen Hafen, damit sie aktiv werden.  Der Lebensmittelgroßhandel benötigt zwar keinen aber er wird damit um einiges lukrativer. Von den besonderen Unternehmen, möchte ich noch das Finanzamt hervorheben. Hier bekommt man bei einer 8 oder 9 von jedem Mitspieler der als 10 Geld hat, die Hälfte. Grade wenn andere Spieler auf den Flughafen (Kostet 30 Geld) sparen, kann da sehr viel herausschauen

Die Erweiterung „Spezialkarten“

Spezialkarten
Spezialkarten

Diese Erweiterung besteht aus 13 Unternehmen. Der Fokus liegt auf besonderen Effekten.

Sind nur aktiv, solange man nur 1 gebautes Großprojekt hat
Sind nur aktiv, solange man nur 1 gebautes Großprojekt hat

Das Maisfeld liefert bei einer 3 oder 4 1 Geld aber nur solange man höchstens 1 Großprojekt gebaut hat. Anmerkung meinerseits: Das Rathaus zählt nicht als gebautes Großprojekt, da man es ja schon zu Beginn hat und nicht baut. Mit der Baufirma muss ich ein bereits errichtetes Großprojekt wieder auf die Rückseite drehen und bekomme dafür 8 Geld aus der Bank.

Das Kreditinstitut. Man sollte sich gut überlegen ob man das will.
Das Kreditinstitut. Man sollte sich gut überlegen ob man das will.

Interessant finde ich auch das Kreditinstitut. Es kostet nichts und wenn man es kauft, bekommt man sofort 5 Münzen. Aber jedesmal wenn man eine 5 oder 6 würfelt muss man 2 Münzen an die Bank abgeben.

Das Weingut produziert einmalig und geht danach in Urlaub.
Das Weingut produziert einmalig und geht danach in Urlaub.

Ein weiteres Konzept ist der „Urlaub“. Man führt ihre Aktion beim Würfeln der Zahl aus. Danach dreht man sie auf die Seite. Sie ist jetzt im Urlaub. Würfelt man die Zahl noch einmal, wird die Aktion nicht ausgeführt aber man dreht die Karte wieder. Das Personal ist aus dem Urlaub zurück :). Das IT-Unternehmen erlaubt es, Geld in es zu investieren. Der Getränkehersteller liefert Geld in Summe aller roten Gebäude aller Spieler. der Cocktail Club erlaubt es einem Spieler sein gesamtes Geld abzuknöpfen, wenn dieser eine 12, 13 oder 14 würfelt und mindestens 3 gebaute Großprojekte besitzt.

Meine Meinung

Diese Erweiterung ist meiner Meinung nach ein Muss für alle Freunde von „Machi Koro“. Die „Hafen“ Erweiterung gliedert sich in den Spielfluss des Grundspiels perfekt ein und bietet mehr ohne wirklich große Neuerungen. Die „Spezial“ Erweiterung hingegen, bringt einige neue Konzepte ins Spiel. Natürlich kann man beides auch kombinieren. Dadurch steigt der Platzbedarf der Spieler. Wenn nicht für Ordnung in der Stadt gesorgt wird, kann man schon mal die Übersicht verlieren 🙂 Wer will kann sich jetzt austoben und Unternehmen die ihm nicht gefallen aussortieren oder sogar Szenarien mit Schwerpunkten entwickeln. Schön. Negatives? Ja, Kleinigkeiten: In der Anleitung steht nicht, dass man in einem Spiel zu dritt  bzw, zu zweit die unnötigen besonderen Unternehmen herausnehmen muss. Aber das stand auch nicht in der Original Anleitung. Für mich war es eigentlich immer logisch, dass ich die Überschüssigen rausnehme, wenn ich mit der Variante gespielt habe, da sonst irgendwann die Auslage etwas verstopfen kann. Aber der Vollständigkeit halber erwähne ich es trotzdem. Eine Frage die öfters im Raum stand war folgende. „Ist das Rathaus ein gebautes Großprojekt?“. Es war vielen nicht klar (obwohl es in der Anleitung steht), dass es nicht zu dieser Kategorie gehört. Hier wäre eine andere Formulierung/grafische Gestaltung besser gewesen. Bzw. hätte man die Rathaus Karte auch weglassen und es nur in die Regel reinschreiben können oder stattdessen eine Karte für den Ablauf eines Zuges reingeben können. Wünsche meinerseits? Ja. Es wäre toll gezielt Karten aus der Auslage entfernen zu können. z.B. durch ein neues Großprojekt. Das wäre taktisch interessant und auch spielerisch nützlich, da manche Gebäude im späteren Spiel einfach nicht gekauft werden. Also Herr Suganuma! Legen sie los 🙂

Alles in allem aber eine sehr empfehlenswerte Erweiterung, die dem kurzweiligen Städtebau frischen Wind für viele Partien gibt. 9 Weingüter!

Vielen Danke an Kosmos für das Rezensionsexemplar!