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Sag’s mir: Personen

Heute schauen wir uns ein etwas klassisches Spielekonzept an und wie man etwas besonders daraus macht … oder auch nicht?

Eckdaten

Autor: Peter Sarett
Illustrationen: Peter Sarett
Verlag: Repos. Im Vertrieb von Asmodee (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2013
Spieleranzahl: ab 4
Dauer: ca 60min.
Schachtelgröße: 20cm x 13,6cm  x 6,5cm
Preis: ca 17€

Ausstattung

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Das Spiel besteht aus Karten. Die sind qualitativ in Ordnung. Dann hat man in der Schachtel noch einen Block, eine Sanduhr und zwei Anleitungsheftchen.

Grafische Gestaltung

Ja … Das schreit nach 90ern und ist Geschmackssache. Ich find es zu sehr auf „Party!“ getrimmt.

Aufbau

Spielfeldgröße: 🙂
Aufbauzeit: Karten mischen

Besonderheiten

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Je nach Spieleranzahl erhalten die Spieler Karten. Zwei dürfen sie wieder ablegen. Die restlichen Karten werden zusammengemischt und bilden einen Stapel. Man einigt sich auf die blaue oder gelbe Seite der KArten und die erste Runde beginnt.

Die Spieler treten in Teams gegeneinander an. Am besten bildet man Zweierteams.
Ist man an der Reihe so hat man 30 Sekunden Zeit so viele Begriffe wie möglich auf der Karte zu erklären. Fast ohne irgendwelche Einschränkungen. Man darf die Begriffe aber nicht überspringen.

Nach 30 Sekunden wandert der Stapel zu einem anderen Team. Usw. Wurden alle Begriffe erklärt, liest jedes Team noch einmal alle Namen vor und man notiert wer wieviele Punkte hat.

Jetzt startet die 2. Runde. Ab jetzt darf man beim Erklären nur 1 Wort verwenden. Aber man darf Karten überspringen.

Achja es gibt noch eine 3. Runde. Hier darf man gar nicht mehr sprechen. Ja … nur Pantomime.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Ähm eigentlich war es das.
Einarbeitungszeit: … siehe oben

Preis/Leistung

Eigentlich sind in der Box viele Begriffe und das ganze ist für unter 20 Euro zu haben. Theoretisch ist es das Geld wert … mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Meine Meinung

Fangen wir wie immer mit den negativen Punkten an. Teilweise findet man in der Anleitung Rechtschreibfehler. Das Spiel ist immer noch spielbar (hat ja auch kaum Regeln) aber das tut an einer Stelle schon in den Augen weh.
Theoretisch gibt es auch ein kleines Heftchen, dass nochmal in einem Satz etwas wichtiges zu der Person steht. Warum nur theoretisch? Es ist nicht vollständig! Zumindest in der Auflage die ich hier habe. Online findet man die Biographien und sie sieht vollständig aus. Aber selbst wenn alles da wäre. 1 Satz ist meiner Meinung nach zu wenig.

Hier ein Zitat aus der „Biographie“
Draghi Mario – Italienischer Bankmanager und Präsident der Europäischen Zenralbank.
Wer das nicht wusste, weiß jetzt natürlich alles, oder?

Kommen wir jetzt zum größten negativen Punkt …. Die Begriffe. Ich finde man sollte schon Mal von Rene Descartes gehört haben aber ob er tatsächlich in ein Partyspiel gehört … puh … eher nein von meiner Seite. Selbiges gilt für Mario Draghi, Ban Ki-Moon uä. Wie erkläre ich diese Personen jemanden der sie nicht kennt? Bzw. Wie stelle ich sie pantomimisch dar? Ernsthaft. Wie stelle ich Rene Descartes oder Pythagoras pantomimisch dar? Vor allem dann, wenn sich mehrere Wissenschaftler, Politiker oä. im Pool befinden.

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Ganz besonders schlimm finde ich die Schriftsteller, WEIL es da besser ginge! Angenommen ich habe Arthur Conan Doyle und H.P. Lovecraft im selben Stapel. Wie stelle ich diese unterschiedlich dar? Ich kann doch nicht nur einen Mann am Schreibtisch spielen. Natürlich geht man da den Weg über Figuren die von ihnen geschaffen wurden. Also warum nicht gleich die Figur darstellen. Das ist interessanter und ich kann sie auch kennen, wenn ich die Literatur nicht gelesen habe.
Da fällt mir noch ein negativer Punkt ein. Die erste Runde kann zäh sein, da laut Regeln, keine Karte übersprungen werden darf. Was tust du also wenn du keine Ahnung hast wer das sein soll? Dumm in die Luft schauen oder versuchen irgendwie Einzelteile des Namens zu erklären.
Das alles fliegt jetzt wie ein Bumerang zurück auf die Auswahl der Begriffe und die zu kurzen Erklärungen. Hier scheint es so als ob man einfach: wichtige Personen aus der …… (hier Begriff einsetzen) gegooglet und genommen hat.
Wenn ich irgendeinen berühmten Wissenschaftler, Schriftsteller oder was auch immer nicht kenne, kann das schnell in das Gegenteil von Spaß umschlagen. Man kann sich schon dumm fühlen und das sollte nicht der Fall sein. Das ist ja auch kein Quizspiel sondern hier sollte man mit seinen Freunden lachen nicht über ihre Wissenslücken.

Letzter negativer Punkt. Es macht in dem Spiel überhaupt keinen Sinn mit mehr als 2 Personen pro Team zu spielen. Vorausgesetzt man hält sich an die Regeln. Die Anleitung schlägt eine Sitzordnung vor, wo abwechselnd immer ein Mitglied eines Teams dann das eines anderen usw. sitzt. Dh. du sitzt nicht bei den anderen Teammitgliedern. In Runde 1 ist das noch kein Problem. Aber in Runde 2 und 3 darfst du nur eine Antwort geben. Wie spricht man sich bei 3 Teams zu je 3 Mitgliedern mit seinem Partner ab wenn 2 andere Personen dazwischen sitzen? … Nicht vergessen 30 Sekunden sind insgesamt Zeit.

Einziger neutraler Punkt. Das 30 Sekunden Limit ist manchmal echt hart. Da wäre mir ein höheres Limit lieber gewesen.

Gut … Bei so viel Kritik kann nicht viel übrig bleiben, oder?
Doch … es gibt ja nicht nur eher suboptimal gewählte Begriffe sondern es kann auch richtig gut Klick machen. Vor allem in Runde 2 und ganz besonders Runde 3 kann man viel Spaß haben. Aber warum ist das so? Da man vor allen anderen erklärt, bekommen alle mit was man sagt. So passiert es gerne, dass man ihre Erklärungen teilweise aufgreift und irgendwie verfälscht. Da wird aus Angus Young mal gerne Mal in der ganzen Partie ein Rind (Angus Rinder).

Besonders gut gefällt mir die Pantomime Runde. Hier werden viele seufzen. Aaah … Pantomime. Normalerweise macht man sich da immer zum Affen. Hier ist es nicht so, weil man ja weiß (wenn man aufgepasst hat) welche Begriffe vorkommen. Das macht es für den Mimen wesentlich angenehmer. Man versucht im Geist das gespielte mit den Begriffen abzugleichen und ist über weitere Hinweise dankbar, denn die Zeit tickt gnadenlos.

Alles in allem haben wir hier eine richtig gute Grundidee aber es gibt hier auch sehr viel verschenktes Potential die dem Spiel den Wind aus den Segeln nehmen.

Genügend

Empfehlung

Ich würde empfehlen zu hoffen, dass Monikers (so eine Art Neuauflage des Konzepts) auf deutsch rauskommt.
Die Begriffe sind besser auf jeder Karte findet man nur einen mit 2-3 Sätzen als Erklärung! Achja … die Regeln wurden auch verbessert und das obwohl sie noch kürzer ist.

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Concept

Für eine kreative Einleitung hat mir hier einfach das Konzept gefehlt 🙂

Eckdaten

Autor: Gaetan Beaujannot, Alain Rivollet
Grafische Gestaltung:Éric Azagury; Cédric Chevalier
Verlag: Repos. Im Vertrieb von Asmodee (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2013
Spieleranzahl: variabel
Dauer: variabel
Schachtelgröße: 28cm x 28cm x 6cm
Preis: 20 – 30€

Ausstattung

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Concept – Ausstattung

Das Spiel besteht aus ein paar Pappmarkern, bunten Würfeln, einem Spielbrett und vor allem Karten. am Material gibt es nichts auszusetzen.

Grafische Gestaltung

Sehr schlicht. Aber gefällt mir gut.

Aufbau

Spielfeldgröße: ca 50 x 50cm
Aufbauzeit: 1 min

Besonderheiten

In diesem Spiel geht das darum Begriffe zu erklären. Die Begriffe können aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen stammen. Gemüse, Personen oder sogar Redewendungen. Da ist von allem was dabei.

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Das Spielbrett

Wer gerade erklärt, kann sich je nach Schwierigkeitsgrad etwas von seiner Karte aussuchen. Jetzt markiert man mit dem grünen Fragezeichen eine Hauptkategorie. Die grünen Würfel kann man jetzt zusätzlich verwenden um noch detaillierter zu werden. Man kann noch bis zu 4 Unterkategorien mit den Rufzeichen in den jeweiligen Farben aufmachen.

Das macht man solange bis man keine Lust mehr hat. Ja es gibt noch Regeln wo man auch Punkte bekommt aber sogar in der Anleitung steht sinngemäß drin … spielt solang ihr wollt 🙂

Auf den zwei Bildern oben sieht man z.B. ein Nahrungsmittel das gelb und krumm ist… Na … eine Idee?

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Seeeehr gering
Einarbeitungszeit: siehe oben 🙂

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Im Spiel liegen auch noch Zettel bei, die für die Symbole auf dem Spielbrett ein paar Ideen liefern was das sein könnte. Ich würde sie nur kurz verwenden und sich nicht sklavisch dran halten, sonst schränkt es den Spielspass eher ein.

Preis/Leistung

Das Spiel bekommt man für 20 – 30 €. Den Preis finde ich ganz gerechtfertigt. Grade im unteren Bereich. Selbst wenn man den ganzen Stapel an Karten durchhat ist das kein Problem. Man nimmt dann halt Karten aus anderen Partyspielen und versuchts mit denen oder man erfindet selbst einfache Dinge.

Meine Meinung

Kommen wir zum Negativen….nichts? ok weiter.

Es gibt einen grooßen neutralen Punkt. Entweder ist Concept etwas für die Gruppe oder nicht. Ja ich weiß – das kann man bei jedem Partyspiel sagen aber trotzdem muss es erwähnt werden. Es hat auch in den Testrunden nicht immer Spaß gemacht. Manchmal passt die Tageslaune nicht oder derjenige der die Hinweise geben soll findet daran keinen Gefallen oder die anderen können die Symbole nicht richtig deuten und nehmen das zu ernst…Alles schon passiert. Ging mir auch schon so bei Agent Undercover oder Dixit, Werwölfe oder Sag’s mir oder Saboteur (diese Liste lässt sich lange fortsetzen). Interessanterweise polarisieren grade Partyspiele am stärksten….Ich merke ich schweife ab. Spannen wir einen eleganten Bogen zurück zu den positiven Elementen.

Da wo es Spaß gemacht hat, hat es richtig eingeschlagen. Diese Deduktion anhand von Symbolen ist ein spannendes Konzept (ha … unbeabsichtiger Wortwitz). Hast du die richtigen Leute am Tisch wirst du gar nicht glauben, was die alles mit ein paar Symbolen erklären können. Man muss es dann „nur“ mehr erraten, während Christian neben einem sitzt und mit den Händen ringt, weil man es noch immer nicht gecheckt hat 😀
Aber das macht ja nichts, weil es geht um nix…ich habe auch absichtlich nichts davon geschrieben, dass es eigentlich in Teams gespielt wird. Eigentlich braucht man das alles nicht. Hinsetzen. Jeder versucht 2,3 Mal sein Glück beim Erklären … naja einen Durchgang noch. Was? Das ging ja fix! Einmal möchte ich noch…(Zeit verstreicht)…Waaas. Jetzt haben wir 2 Stunden gespielt.
So ähnlich wird es ablaufen, wenn es gut ankommt und alle sind zufrieden.

Mir gefällt, dass auch eher introvertierte Menschen gut mitspielen können. Die meisten Partyspiele sind laut und leben von der Kommunikation. Nicht allen Menschen liegt das. Da kann es schon mal passieren, dass sie sich unwohl fühlen oder aber neben anderen die eher dazu neigen bei solchen Spielen aufzudrehen *hust* untergehen. Hier ist das anders. Als Erklärer muss man komplett auf Worte verzichten. Man steht trotzdem irgendwie im Mittelpunkt aber man muss sich nicht andauernd rechtfertigen und herumargumentieren.

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Jede Karte hat 9 Begriffe. Kategorie schwarz sind die richtig schweren.

Was das Spiel aber schön macht, ist das Gefühl wenn ein schwerer Begriff erraten wurde. Der Erklärer fühlt sich schlau weil er gut kategorisiert hat und der ders erraten hat auch, weil er die Hinweise richtig gedeutet hat. Teilweise sind die Begriff nämlich nicht einfach … Oooh nein. Wer mal versucht hat ein Sprichwort nur mit Symbolen zu erklären, weiß was ich meine.

In Summe ein gutes Spiel, dass ich gerne wieder spiele.

Empfehlung

Grade wenn man ein Partyspiel sucht, bei dem man nicht viel reden muss, ist Concept eine wirklich gute Wahl.

Wer ein Partyspiel sucht, bei dem auch irgendwie ein ernsthafter Wettbewerb da ist, ganz schnell weitergehen.

7 Wonders: Duel

Heute sehen wir uns ein weiteres Zweispielerspiel an. Diesmal verschlägt es uns in die Antike. Dort bauen wir unser Städtchen zu einer Metropole aus und versuchen gleichzeitig nicht von unserem Nachbarn „befreit“ zu werden. Die Wissenschaft will gefördert werden, Weltwunder wären irgendwie cool, Marktplätze bauen sich nicht von allein und für alles brauchen wir Ressourcen, die ja auch nicht vom Himmel fallen. Da ist genug zu tun, für mindestens drei Zeitalter.

Eckdaten

Autor: Antoine Bauza; Bruno Cathala
Illustrationen: Miguel Coimbra
Verlag: Repos im Vertrieb von Asmodee (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2015
Spieleranzahl: 2
Dauer: 20 – 30min.
Schachtelgröße: 20,8cm x 20,5cm x 5,8cm
Preis: ca 25€

Ausstattung

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Alles passt schön in die Schachtel

Das Spiel wird mit etlichen kleinformatigen Karten für die Gebäude und größeren Karten für die Wunder geliefert. Zusätzlich gibt es Plättchen für die Wissenschaft, Militär und Geld, und Militärmarker mit entsprechender Leiste.

Illustrationen

Die Illustrationen gefallen mir sehr gut. Sie tragen viel epischen Flair zum Spiel bei. Top.

Aufbau

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Aufbau zu Spielbeginn

Spielfeldgröße: 55cm x 60cm
Aufbauzeit: ca 2:00 min

Besonderheiten

Wir führen unser kleines, antikes Städtchen durch drei Zeitalter. Zusätzlich kann jeder Spieler bis zu vier Weltwunder errichten. Die Karten jedes Zeitalters werden dabei immer nach einem anderen Muster ausgelegt.

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Die Auslage der unterschiedlichen Zeitalter

Jeweils eine Reihe offen, die nächste Reihe verdeckt. Wenn man am Zug ist, nimmt man eine Karte auf die man Zugriff hat aus der Auslage und kann mit dieser eine von drei Aktionen durchführen.
Das Gebäude errichten, Ein Weltwunder bauen oder die Karte für Geld abwerfen.

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Die Errichtung des Steinbruches kostet nichts und produziert Stein. Für die Glashütte müssen wir 1 Gold abgeben. Sie produziert Glas

Die meisten Gebäude benötigten zur Errichtung Rohstoffe. Dafür muss man die benötigten Symbole ausliegen haben. Hat man diese nicht, so muss man sie „kaufen“. Der Preis dafür wird für jeden Rohstoff dieser Art den der Mitspieler kontrolliert in die Höhe getrieben. Gebäude gibt es in mehreren Farben. Braun und Grau produzieren Rohstoffe. Gelbe Handelsgebäude machen das einkaufen von Rohstoffen leichter und liefern Geld. Je mehr gelbe Gebäude man kontrolliert, desto mehr Geld bekommt man auch, wenn man eine Karte abwirft. Blaue Gebäude bringen meisten nur Siegpunkte. Mit Hilfe der roten Militärgebäude bewegt man den Militärmarker auf der Leiste in Richtung des Gegenspielers. An bestimmten Stellen, muss dieser dann Geld an die Bank abdrücken und man selbst bekommt Punkte.

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Fünf zufällige Fortschrittsmarker werden zu Spielbeginn verteilt. Erlangt man sie bekommt man einen Bonus. Punkte, günstigeres Bauen, stärkeres Militär usw.

Grüne Wissenschaftsgebäude sind gut für … ja … Wissenschaft halt 🙂
Auf jeder Karte findet man ein Symbol. Hat man zwei gleiche Symbole in der Auslage, darf man sich einen der Technologiemarker nehmen. Die liefern die unterschiedlichsten Vorteile und variieren von Partie zu Partie.

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Skriptorium und Bibliothek haben beide dasselbe Symbol (Schreibfeder). Jetzt dürfen wir uns einen der Fortschrittsmarker nehmen.

Violette Gildenkarten werden in den Stapel des 3. Zeitalters gemischt und liefern meistens Punkte für die meisten errichteten Gebäude einer Farbe, egal in welcher Stadt.

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Für die Errichtung der Kriegsmaschinen-Werkstatt benötigt man 3 Holz und 1 Glas oder man kann sie gratis errichten wenn man den Schießplatz besitzt (Symbol: Zielscheibe)

Manche Karten bauen aufeinander auf. Hat man z.B. das Militärgebäude Schießplatz errichtet, so kann man im nächsten Zeitalter die Kriegsmaschinen-Werkstatt errichten, ohne die Ressourcenkosten bezahlen zu müssen.

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Ein paar der Weltwunder. Sie können Punkte, Geld Militärmacht oder Ressourcen liefern. Manche erlauben es einzelne Karten des Gegners zu zerstören, ihm Geld abzuknöpfen oder einen Doppelzug durchzuführen.

Weltwunder liefern unterschiedlichste Boni. Manche erlauben sogar einen Doppelzug.

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Der Militärmarker hat eine Schwelle überschritten. Der unterlegene Spieler muss 2 Geld an die Bank abgeben. Landet der Marker auf dem allerletzten Feld mit dem Lorbeerkranz, gewinnt der andere Spieler.

Das Spiel kann auf eine von drei Arten enden. Hat an Spieler den Militärmarker auf der Leiste ganz zum Mitspieler bewegt, endet das Spiel sofort mit dem militärischen Sieg. Hat ein Spieler 6 unterschiedliche Wissenschaftssymbole gesammelt, endet das Spiel mit einem Wissenschaftssieg. Trifft keines von beiden zu, gibt es eine Punktewertung am Ende des 3. Zeitalters.

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Der Wertungsblock

Einstieg & Wiedereinstieg

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Eine Seite der Spielerhilfe

Regelumfang: ca 14 Seiten
Einarbeitungszeit: ca 30 Minuten

Die 1. Partie hat bei uns etwas länger gedauert. Ich habe die Anleitung davor gelesen und die neuen Symoble erst erklärt, wenn sie aufgekommen sind. Die zweite Partie lief schon sehr viel flüssiger. Hier mussten nur die neuen Symbole erklärt werden.

Meine Meinung

Beim Zeus! Machen wir es kurz und schmerzlos. „7 Wonders: Duel“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hat einen interessanten Ablauf, Varianz, schön ineinandergreifende Mechaniken, Interaktion, unterschiedliche Wege zum Sieg, eine kurze Spielzeit und es sieht auch noch Spitze aus! Das einzige Negative was mir einfällt ist, dass sich die Karten manchmal schwer aus der Auslage nehmen lassen.

Sehr gut

Empfehlung

Etwas anspruchsvollere Zweierspiele gefallen euch aber ihr habt keine zwei Stunden Zeit? Sofort zugreifen … echt jetzt.

Rezensionsupdate (01/2017): Ich hab das Spiel totgespielt. Im letzten Jahr kam es geschätzte 30 Mal auf den Tisch. Ich muss sagen, der Wiederspielreiz ist jetzt ziemlich futsch. Ich habe, gefühlt, alles gesehen was das Spiel zu bieten hat. Es gibt eine Abwertung:
Gut

Rezensionsupdate (02/2018): Ich muss das Spiel nochmals abwerten. Vor allem weil wir dieses Jahr auch wieder recht viel 7 Wonders gespielt haben und ich dadurch die Unterschiede noch besser sehe. Das 3. Zeitalter ist einfach zu glückslastig. Wenn du da 2 Mal Pech hast und für den Mitspieler die richtigen Karten aufgedeckt werden, ist Schluss. So sehr ich diese Idee mit den 3 Siegbedingungen liebe, es ist einfach nur ärgerlich, wenn sowas passiert, weil du auch nichts dagegen tun kannst. Beim großen Geschwisterchen entscheidet der Mitspieler welche Karten er dir weitergibt. Da kann man dann schön Danke sagen, wenn einer nicht aufpasst und merkt, dass man einen Haufen Militär hat. Es ist aber nicht das Ende der Welt, weil es nur ein Punktelieferant ist und nicht das ganze Spiel beendet. Ich hab mittlerweile keine Lust mehr dieses Spiel zu spielen. Das ist, glaub ich, das Spiel, dass in meinem Ansehen am tiefsten gefallen ist. Ein CivSpiel mit mehreren Siegbedingungen in unter 30min. Dazu noch tolle Illustrationen…das hat anscheinend über die Mängel hinweggetäuscht. Genügend.