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King of Tokyo

King of Tokyo hat eine Neuauflage bekommen. Endlich habe ich einen guten Grund mir dieses monströs gute Spiel anzuschauen. Wer sich mit der wissenschaftlichen Seite davon beschäftigen will: hier ist ein interessanter Artikel, warum King Kong es im echten Leben nicht leicht hätte … alle anderen … los gehts 🙂

Eckdaten

Autor: Richard Garfield
Illustrationen: Régis Torres
Verlag: Iello. Im Vertrieb von HUCH&friends (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: Neuauflage 2016; Erstauflage 2011
Spieleranzahl: 2 – 6
Dauer: ~30min.
Schachtelgröße: 25cm x 25cm x 7cm
Preis: ca 30€

Ausstattung

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In der gut ausgestatteten Schachtel findet man Pappe, Karten und Würfel von sehr guter Qualität. Ich habe nichts zu beanstanden.

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Unterschiede zu früher?  2 Charakteren fehlen und wurden durch andere ersetzt. Der Kraken ist weg aber der Grund dafür wir in Kürze hier gezeigt werden 🙂

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Cyber Bunny wird durch Cyber Kitty ersetzt. Das geschah aus rechtlichen Gründen. So ein Unterschied ist das aber nicht. Das eine ist ein Hase der in einem riesigen Roboterhasen sitzt … Cyber Kitty ist genau das gleiche mit einer Katze.

Grafische Gestaltung

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Die Optik ist der größte Unterschied zwischen dieser und der älteren Auflage. Warum hat man es überhaupt anders illustriert? Ich habe gehört, dass man eine App plant und die alten Grafiken sich nur schwer importieren ließen.
Die neue Optik wirkt realistischer. Es ist also Geschmackssache ob man diese oder die alte cartoonhaftere bevorzugt.

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So sehen die Monster jetzt aus

Der neue Gigazaur sieht z.B. so aus als ob er echt fit ist, während der alte sehr dem Original Godzilla nachempfunden war, der … naja … ein Typ in einem Anzug ist 🙂

Aufbau

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Spielfeldgröße: Spielfeld 40cm x 30cm  + ca 12cm x 30cm pro Spieler
Aufbauzeit: ca 2:00 min

Thema

Wir verkörpern ein Monster das gerade in Ruhe Tokio verwüstet als weitere Monster auftauchen …  und wie heißt es so schön: ES KANN NUR EINEN GEBEN!

Besonderheiten

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Wir starten mit 10 Leben (rechts unten). Auf der Scheibe links oben, werden die Punkte angezeigt.

King of Tokyo ist ein einfaches Würfelspiel. Jeder hat ein Monster mitsamt Tableau auf dem man Ruhm und Leben anzeigt. Hat man 20 Ruhm oder ist das einzige lebende Monster so gewinnt man.

Ist man am Zug so würfelt man die Würfel. Bis zu 2 Mal darf man eine beliebige Anzahl davon nochmal werfen.

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Mit diesem Ergebnis macht unser Gigazaur in Tokio folgendes: Er zerlegt ein paar Gebäude und bekommt 3 Punkte (3 Mal eine 3). Er fügt allen Monstern außerhalb von Tokio 2 Schaden zu und bekommt 1 Energie.

Je nach Ergebnis passiert etwas anderes. Hat man mindestens einen Drilling in einer der Zahlen 1, 2 oder 3 so bekommt man 1, 2 oder 3 Punkte. Bonuspunkte gibts für weitere Zahlen….eher langweilig 🙂

Für einen Blitz nimmt man sich einen Energiewürfel. Das ist quasi die Währung des Spiels. Damit lassen sich im eigenen Zug zusätzlich aus der Kartenauslage Karten kaufen. Diese geben entweder einen permanenten Bonus oder haben einen einmaligen Effekt.

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Karten mit Abwerfen haben nur einen einmaligen Effekt.

Mit Krallen teilt man Schaden aus. Dabei unterscheidet man, ob sich das Monster in oder außerhalb von Tokio befindet. Steht man außerhalb, so fügt man dem Monster in Tokio diesen Schaden zu. Ist man in Tokio so trifft man ALLE Monster außerhalb. Aber was will man in Tokio? Gute Frage.

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Je länger man dort durchhält, desto mehr Bonuspunkte bekommt man automatisch und wie schon erwähnt, man trifft alle Feinde. Hat man Schaden erhalten und denkt sich … na ich mag nicht mehr … dann verlässt man Tokio einfach und der Angreifer geht hinein.

Mit Herzen kann man Leben wieder herstellen. Nur in Tokio kann man sich nicht heilen.

Ja … hmm … das wars auch schon.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Das Regelheft ist dicker als das der alten Auflage. Man hat hier einige Punkte viel anschaulicher erklärt.
Einarbeitungszeit: Anfangs kann es ein wenig dauern, weil man doch die Karten die kommen erst Mal lesen muss, aber der grundsätzliche Spielablauf ist irre einfach.

Preis/Leistung

Das Spiel ist für ungefähr 30€ zu haben. Dafür bekommt man eine gut ausgestatte Box. Die Materialqualität macht Spaß und dadurch, dass die Karten immer anders daherkommen verlaufen auch die Partien entsprechend anders.
Erweiterungen gibt es für 10 – 15€. Die schrauben die Wiederspielbarkeit nochmal weit nach oben.

Alles in allem ist es ein echt gutes Paket zu einem guten Preis.

Meine Meinung

Gibt es etwas Negatives? … Nein? dann weiter.

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Solala finde ich, dass die Spieler aus dem Spiel gekegelt werden können. Es ist keine richtige Kritik, weil es nur bei bestimmten Mitspielern ins Gewicht fällt. Nämlich bei einer Runde mit Grüblern, Taktikern und solchen die versuchen sich einzubunkern.
Das ist jetzt nicht sooo der Geist des Spiels. Ja es gibt einen Punktesieg aber ich seh das eher als 2. Bedingung falls keiner alle anderen umhauen kann 🙂
Wenn es dann eine Mehrheit an Spielern gibt, die das nicht so sieht, dauern die Partien ein wenig länger und wenn man dann früher draußen ist, ist es nicht so spannend den Leuten beim Punktewürfeln zu zu sehen. Bei einem Monsterkampf passiert schon viel mehr.
Solala ist auch das Spiel zu zweit. Ja … es „funktioniert“ aber so richtig Laune kommt erst ab 3 Leuten auf. Ich bin auch kein Fan vom Spiel mit 6 Leuten. Da dauert es mir zu lange bis ich wieder an der Reihe bin … 3-5 … ja. Da läuft es sehr gut.

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Ansonsten macht King of Tokyo eigentlich alles richtig. Es beginnt schon mit dem Material. Nichts sagt so sehr „Mein Monster haut dich aus den Latschen“ wie diese riesigen, schweren Würfel. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, es mit normalen Würfeln zu spielen.

Der Ablauf baut auf einem einfachen Würfelmechanismus auf und macht etwas neues draus. Die Powerkarten sind hier das entscheidende Element. Die sind so schön gestaltet und wecken das Kind in einem. Wenn ich spiele, schmeiße ich oft alle taktischen Überlegungen über Bord … ich will diesen verdammten zweiten Kopf und Nova Atem und natürlich will ich Flügel und riesengroß will ich auch und dann sollen sie sich in Acht nehmen … muhaha… oh ich bin tot … hoppla … ich hätte doch mal ein Herz würfeln sollen …

Aber sie machen nicht nur das. Sie hauchen den Monstern und dem ganzen Thema Leben ein. Sie erzählen diese absurde, epische Schlacht von Riesenmonstern. Wer die alten Godzilla Filme, King Kong, die Power Rangers uä. kennt wird sich hier gut zurecht finden.
Je mehr dieser Karten man hat, desto mehr größer werden die Unterschiede zwischen den Monstern und desto mehr Spezialfähigkeiten bekommen sie. Das passt schön zum Tempo des Spiels. Mit abnehmender Spieleranzahl steigt die Anzahl der Powerkarten und am Ende treffen die letzten zwei Titanen aufeinander.

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Tokyo Bay braucht man nur bei 5+ Spielern

Bis es soweit ist haut man seinen Freunden die Krallen um die Ohren. Dadurch, dass man nicht kontrolliert wen man angreift, bleibt alles gesittet und es werden keine Gefühle verletzt 🙂
Insgesamt sollte man das Spiel nicht allzu ernst nehmen. Würfeln, coole Karten kaufen, ein paar  Sprüche klopfen und dann beim Versuch 6 Krallen in Tokio zu würfeln höchstwahrscheinlich drauf gehen. Was kann eine radioaktiv mutierte Echse mehr wollen?

So sieht ein interaktives Würfelzockerspiel aus!

Sehr gut-

Empfehlung

Ein lockeres und relativ einfaches Würfelspiel, dass ich allen ans Herz legen kann. Ein paar der Karten haben zwar etwas mehr Text aber die Mehrheit ist simpel.

Man sollte aber nicht in das Spiel hinein gehen und dort kompexe Strategien und Taktiken erwarten.

Vielen Dank an HUCH! & friends für das Rezensionsexemplar!

For Sale

Heute sehen wir uns (fast) einen Klassiker an. Zumindest wenn man sich den nichtdeutschen Raum anschaut. Die Erstauflage war nämlich im Jahr 1997. Das scheint für Spieleein sehr gutes Jahr gewesen zu sein. Warum For Sale so lange nicht mehr bei uns zu haben war ist ein Rätsel. Jetzt wird es Zeit es sich genauer anzusehen. Ist es noch ein gutes Spiel oder muss man renovieren?

Eckdaten

Autor: Stefan Dorra
Illustrationen: Catell-Ruz
Verlag: Iello im Vertrieb von HUCH! & friends (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2017 (Original 1997)
Spieleranzahl: 3-6
Dauer: ca 15-30min
Schachtelgröße: 15cm x 15cm x 4cm
Preis: ca 15€

Ausstattung

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Das Spiel besteht aus kleinen dicken Pappmünzen und großen Karten. Ja das wars auch schon. Es ist auch ein kleiner Plastikbeutel für die Münzen dabei. Ungewöhnlich ist, dass sich das Spiel wie ein Buch zu öffnen ist.

Grafische Gestaltung

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Die grafische Gestaltung ist richtig nett. Jedes der Häuschen ist komplett anders gestaltet.
Die Checks sehen auch auch gut aus.

Aufbau

Spielfeldgröße: echt nicht der Rede wert
Aufbauzeit: 1-2 min.

Thema

Man ersteigert Immobilien und versucht sie danach möglichst gewinnbringend zu verkaufen.

Besonderheiten

Vor Spielbeginn bekommt jeder Spieler eien Geldbetrag. Eine Partie For Sale gliedert sich in 2 Phasen. In Phase 1 bietet man Geld für Immobilien. Man deckt so viele Gebäude auf, wie Mitspieler vorhanden sind. Jedes Gebäude hat einen Zahlenwert. Nun beginnt der Startspieler einen Geldbetrag zu bieten. So geht es immer weiter. Will man nicht mehr weiterbieten so steigt man aus. Man nimmt sich die Gebäudekarte mit dem niedrigsten Wert und verliert die Hälfte des Einsatzes. Der letzte ist das Ganze eingesetzt Geld los und bekommt die höchste Karte.
Das geht so lange, bis alle Karten an den Mann/die Frau gebracht wurden.

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Die Checks gehen von 0 bis über 15000 Dollar

Jetzt beginnt Phase 2. Es werden so viele Checks ausgelegt, wie Spieler vorhanden sind. Die sind, oh Wunder, unterschiedlich wertvoll. Jeder Spieler legt nun verdeckt eine Gebäudekarte ab. Man deckt die Karten gleichzeitig auf … Der mit dem höchsten Wert bekommt den wertvollsten Check usw.

Wer am Ende das meiste Geld hat gewinnt.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: Richtig, richtig simpel. Man kann es eigentlich während des Aufbaus erklären.
Einarbeitungszeit: so gut wie nicht vorhanden

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Preis/Leistung

Für ungefähr 15€ bekommt man 60 schön illustrierte Karten von guter Qualität und etliche Pappmünzen. Dafür bekommt man ein zugängliches Bietspiel, dass auch ein paar taktische Feinheiten hat aber sich locker spielt.

Meine Meinung

Was finde ich solala? Hmmm … Das Kartenformat ist ungewöhnlich und da sie etwas länger als normale Karten sind biegen sie sich mehr als man sonst gewohnt ist. Ja … das wars eigentlich schon.

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Ich mag For Sale sehr. Es ist ein richtig gutes Spiel für zwischendurch.

Wenn man die Spielmechanik betrachtet haben wir in Phase 1 ein einfaches Bietspiel. Normalerweise bin ich ja kein so großer Fan davon aber die Gesamtspieldauer ist so kurz und es ist ein so lockeres Spiel, dass es mich hier komischerweise nicht stört. Am Ende dieser Phase hat man ein paar Karten gesammelt.

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Jetzt in Phase 2. Wie kann man die beschreiben? Es ist eigentlich ein einfaches Stichspiel mit Zockerelement und je nach Höhe bekommt man eine Karte. Das ist ein interessanter Dreh. Man erkauft sich in Phase 1 seine Hand um damit später möglichst gute Gewinne zu machen.
For Sale ist dabei definitiv kein komplexes Spiel. Man taktiert ein wenig, hofft an ein paar Stellen, dass die anderen so spielen wie man es gerne hätte, ärgert sich weil es natürlich nicht so lief und quatscht zwischendurch mit den Mitspielern.

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Kurz vor Ende der Rezension werde ich es nochmal mit dem Platzhirsch des Immobilienkaufspiels vergleichen … Monopoly.  Hier wird auch auf Grundstücke geboten und man hantiert mit Geld…also gar nicht ganz so verkehrt dieser Vergleich.
For Sale macht allen am Tisch Spaß, hat eine sehr kleine Schachtel, es dauert nur eine kurze Zeit und man trifft aber auch einige wichtige Entscheidungen. Beim anderen Spiel … ja … ähm … ziemlich genau das Gegenteil 🙂 Also tut euch einen Gefallen, kauft auch For Sale anstatt Monopoly.

In unseren Runden verwende ich For Sale gerne als Start in den Spieleabend. Es ist locker flockig gespielt und hat bisher noch alle gut unterhalten. Wie schon zu Beginn erwähnt, hat das Spiel auch schon zwei Jahrzehnte auf dem Buckel, was man ihm aber nicht anmerkt. Eine schöne Ergänzung zu den anderen Kartenspielklassikern dieser Zeit: 6 nimmt, Bohnanza und Wizard.

Gut+

Empfehlung

For Sale ist ideal für ein schnelles Spiel zwischendurch oder Anfang bzw. Ende eines Spieleabends. Dabei lässt es sich auch mit 5-6 Spielern gut spielen.

Wer ein abendfüllendes Spiel sucht, wird hier nicht fündig.

Vielen Dank an HUCH! & friends für das Rezensionsexemplar!

Game of Quotes

Die ganze Welt ist Bühne sagt ja ein berühmtes Zitat von Baron Münchhausen. Dann wird es aber auch mal Zeit, dass wir alle möglichen Leute auftreten und Unfug sagen lassen.

Eckdaten

Autor: Marc-Uwe Kling
Gestaltung: Roman Klein, Alexander Klein, Bluguy Grafikdesign
Verlag: Kosmos (Verlagsseite)
Erscheinungsjahr: 2017
Spieleranzahl: 3 – 6
Dauer: ca 20min
Schachtelgröße: 18,1cm x 13,2cm x 4,2cm
Preis: ca 15€

Ausstattung

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Karten, Karten, Karten und ein paar Pappplättchen und ein Block.

Grafische Gestaltung

Es gab keinerlei Probleme mit der Lesbarkeit, Ikonographie und ähnlichem.

Aufbau

Spielfeldgröße: 😀
Aufbauzeit: 1min

Besonderheiten

Man kann jetzt diesen Abschnitt lesen oder sich das Spiel erklären lassen.

In diesem Spiel geht es darum Zitate, möglichst witzig, falschen Personen zuzuordnen.
Das Spiel wird über 4 Runden gespielt die immer ein klein wenig anders ablaufen. Ich erklär Runde 1.

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Der Ablauf der vier Runden

Von seinen Handkarten wählt jeder Spieler ein Zitat aus und legt die Karte verdeckt vor sich ab.

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Welche der Quellen auf der rechten Seite passt am witzigsten zum Zitat links? Nimmt man z.B. die Karte ganz oben kann man sich zwischen „Das Dschungelcamp“ oder „eine Reality-TV-Show“ entscheiden. Nicht beides.

Dann gibt man die restlichen Karten an den nächsten Spieler weiter. Von diesen Karten wählt man nun die Karte aus die eurer Meinung nach am witzigsten ist. Haben das alle gemacht wird zuerst das Zitat aufgedeckt und danach die „Quelle“.

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Für jden Spieler gibt es einen Rundenübersicht, vier Marker und den Block den man für Runde 3 und 4 braucht

Verdeckt gibt nun jeder einen seiner witzig oder witzig/witzig Marker an einen Spieler.

In den weiteren Runde, dreht sich die Reihenfolge der Aktionen ein wenig. Runde 3 und 4 haben noch eine Besonderheit. Hier darf man selber Quellen aufschreiben.

Wer am Ende die meisten witzig Marker hat gewinnt.

Einstieg & Wiedereinstieg

Regelumfang: superwenig
Einarbeitungszeit: supersimpel

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Ein Seite der Spielregel ist wie eine Geschichte aufgebaut. Auf Der Rückseite ist das ganze nochmal übersichtlich dargestellt

Preis/Leistung

Das Spiel ist für ca. 15€ zu haben. Dafür bekommt man eine Schachtel die sehr gut mit Karten gefüllt ist. Man bekommt 170 Karten mit Zitaten und Quellen. Die Karten sind beidseitig bedruckt. Das macht 340 Zitate und Quellen. Viel Wiederspielpotential also und meiner Meinung nach, das Geld wert.

Meine Meinung

Dieses Jahr scheint das Partyjahr zu werden 🙂  Nachdem ich schon einige sehr einfache Spiele auf dem Tisch hatte, geht es nun mit Game of Quotes in selber Manier weiter.
Was soll ich sagen. Auch hier haben wir einen kleinen Hit.
Ich dachte ja immer. Drafting kann nicht einfacher sein als bei Sushi Go … Wie ich mich getäuscht habe. Auch hier wird das sehr schön verwendet und zwar nicht um irgendwie was zu sammeln, sondern nur um witzig zu sein (oder es zumindest zu versuchen). Bevor es mit noch mehr Lob weiter geht – ein wenig so irgendwie … Kritik.

Micht stören die Wertungen. Wenn vor einem Spieler am Ende keine witzig Marker liegen, ist das schon nicht so lustig. Da ertappe ich mich dabei, wie ich Spielern Marker zuschanze, obwohl ich andere Kreationen witziger finde. Wie immer gibts eine einfache Lösung. Die Punkte einfach weglassen und spielen solange man Spaß hat.
Man sollte auch nicht davon ausgehen, in jeder Hand die man bekommt nur Spaßgranaten zu haben. Da kann auch Mal ein Rohrkrepierer darunter sein. Aber durch das Draften gibt es zumindest immer 1-2 gute Witze am Tisch.
Apropos Witze. Man wird natürlich erfolgreicher, wenn man das ganze auch wie einen Witz mit Pointe erzählt und nicht nur monoton runter liest.
Das Spiel hat auch das Potential, dass man, um zu gewinnen, jemandem keine Punkte gibt. Aber dafür gibts die gleiche Lösung wie oben.
Wir schalten wieder zurück zum Lob.

Es macht Laune und ist aber kein Spiel, dass man jedes Mal an einem Spieleabend hervorholt. Höchstens als lustiges Ende. Ich finde es besonders gut, wenn man Freunde zu Besuch hat…Man lädt jemanden ein, isst, trinkt und quatscht für ein paar Stunden. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt wo einem eigentlich keine interessanten Gesprächsthemen einfallen, es aber noch zu nett ist um nach Hause zu gehen aber die Gäste sind keine Spielenthusiasten: Die perfekte Zeit für Game of Quotes. Man kann sofort einsteigen und verbringt aber auch nicht Stunden mit einer Partie. Man lacht, hört Namen und Zitate und spielt entweder weiter oder hat das eine oder andere neue Gesprächsthema gefunden.

Game of Quotes ist ein lockeres Spiel für zwischendurch, dass auch gut für Spielemuffel geeignet ist. Es hat jetzt keine besondere „Tiefe“ oder großartige taktische Elemente. Wenn man tatsächlich taktisch  und auf Sieg spielt, schadet dass dem Spielvergnügen sogar. Spielt man es nur Spaß halber gefällt es mir gut.

Empfehlung

Wenn ihr ein einfaches Spiel sucht, bei dem es egal ist wer gewinnt und dass euch zum Lachen bringt. Schaut es euch an. Das Spiel ist aber nichts für Kinder 🙂